Mit dem Budget-Rechner findest du in Sekunden heraus, welcher Kreditbetrag zu deiner Wunschrate passt. Du gibst Rate, Laufzeit und Effektivzins ein – und siehst sofort, wie hoch der maximale Kredit, die Gesamtkosten und die Zinskosten ausfallen. So planst du nicht „nach Gefühl“, sondern nach Zahlen, die du direkt beim Kreditvergleich nutzen kannst.
Teure Altverträge weg – mehr Luft im Monat.
Budget-Rechner
So nutzt du den Budget-Rechner richtig
Der Rechner beantwortet die wichtigste Frage vor jedem Kredit: Wie viel Kredit kann ich mir leisten, wenn die Rate fix ist? Viele starten andersherum und machen genau dadurch den teuersten Fehler: Sie nehmen einen Wunschbetrag, klicken sich durch Angebote und merken erst später, dass die Rate drückt. Mit dem Budget-Rechner drehst du das um: Du setzt zuerst die Rate fest, die zu deinem Alltag passt – und leitest daraus den Kreditbetrag ab. Das schützt dich vor zu hohen Raten, Stress im Monat und der klassischen „ich strecke es irgendwie“-Falle.
Die drei Eingaben sind bewusst simpel, aber extrem wirkungsvoll. Die Wunschrate ist dein monatlicher Rahmen, die Laufzeit ist der Hebel, der die Rate stabilisiert, und der Effektivzins entscheidet, wie teuer derselbe Kreditbetrag am Ende wirklich wird. Genau deshalb lohnt es sich, den Zins realistisch einzustellen: Schon kleine Unterschiede verändern die Gesamtkosten spürbar. Wenn du den Zins zu optimistisch setzt, wirkt der mögliche Kreditbetrag größer – und du planst dich schön. Stellst du ihn realistisch ein, siehst du sofort, ob dein Vorhaben mit deiner Rate wirklich zusammenpasst.
Das Ergebnis zeigt dir drei Zahlen, die du getrennt denken solltest. Der maximale Kreditbetrag ist das, was rechnerisch zu deiner Rate passt. Die Gesamtkosten sind alles, was du über die gesamte Laufzeit zurückzahlst. Die Zinskosten sind die Differenz dazwischen – und genau das ist der Preis dafür, dass du heute Geld bekommst und später zurückzahlst. Diese Trennung ist Gold wert, weil du damit nicht nur „Rate ja/nein“ entscheidest, sondern gezielt optimierst: weniger Zinsen zahlen, ohne die Rate zu sprengen.
Nutze den Rechner wie einen Kosten-Test in drei Varianten. Variante A: Rate bleibt gleich, Laufzeit leicht rauf – du siehst, wie viel mehr Kreditbetrag möglich wird und wie stark die Zinskosten steigen. Variante B: Laufzeit bleibt gleich, Zins etwas runter – du siehst, wie sich Gesamtkosten drücken lassen, ohne dass du an der Rate drehen musst. Variante C: Kreditbetrag bleibt gedanklich gleich, Rate leicht runter – du erkennst, ob du dich mit etwas weniger Kreditbetrag deutlich entspannter aufstellst. Diese drei Checks dauern keine Minute, sparen aber oft über die Laufzeit vierstellige Beträge.
Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, ist der nächste Schritt klar: Angebote vergleichen – aber mit festen Leitplanken. Du gehst dann nicht in den Vergleich und hoffst, dass die Rate „irgendwie passt“, sondern du weißt vorher, wo deine Schmerzgrenze liegt und welcher Betrag realistisch ist. Genau so vermeidest du teure Umwege, überlange Laufzeiten aus Panik oder Raten, die dich jeden Monat nervös machen. Und je klarer deine Eckdaten sind, desto leichter erkennst du im Vergleich, welches Angebot wirklich zu dir passt – nicht nur auf dem Papier, sondern im echten Alltag.