Teure Altverträge weg – mehr Luft im Monat.

Haushalts- & Belastungs-Check

Du willst wissen, ob deine Wunschrate wirklich in deinen Alltag passt – ohne Bauchgefühl, ohne Stress. Der Haushalts- & Belastungs-Check zeigt dir in Minuten, wie viel Puffer nach Fixkosten und Rate übrig bleibt und ob du dich damit sicher bewegst. So erkennst du sofort, ob du entspannt vergleichen kannst oder erst an Rate, Laufzeit oder Fixkosten drehen solltest.

Kredit-Belastung in 2 Minuten prüfen
Netto, Fixkosten und Wunschrate eintragen – Puffer und Belastungsquote sofort sehen.
Nettoeinkommen
Fixkosten
Wunschrate
Freier Puffer
Belastungsquote
Ampel
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Richtwerte: Der Check zeigt, wie viel Puffer nach Fixkosten und Rate übrig bleibt.

Ergebnis: So liest du Puffer, Quote und Ampel richtig

Der wichtigste Wert ist dein freier Puffer: Einkommen minus Fixkosten minus Wunschrate. Das ist das Geld, das nach dem Bezahlen aller festen Posten noch da ist – für Lebensmittel, Mobilität, Rücklagen, unerwartete Ausgaben und normales Leben. Genau hier passieren die teuren Kreditfehler: Viele schauen nur auf „Rate ist niedrig“, aber übersehen, dass der Alltag trotzdem zu eng wird. Sobald der Puffer klein wird, reichen schon Kleinigkeiten wie Nachzahlung, Autoreparatur oder höhere Abschläge – und du rutschst in Dispo, Mahnungen oder musst den Kredit teuer nachfinanzieren.

Die Belastungsquote ist der zweite Blickwinkel: Sie zeigt, wie viel Prozent deines Einkommens bereits durch Fixkosten plus Rate gebunden sind. Eine hohe Quote bedeutet nicht automatisch „unmöglich“, aber sie ist ein Warnsignal: Du hast weniger Spielraum, um Preissprünge abzufedern. Genau deshalb kombiniert der Rechner beides: Puffer ist die Realität im Monat, die Quote ist die Struktur dahinter. Das Ergebnis ist nicht „Theorie“, sondern eine klare Entscheidungshilfe, ob du dich mit der Rate sicher fühlst oder ob du dich gerade in eine Kostenfalle manövrierst.

Wenn die Ampel Grün zeigt, heißt das nicht „Kredit blind abschließen“, sondern: Du hast genug Luft, um Angebote sauber zu vergleichen und trotzdem stabil zu bleiben. Dann lohnt es sich, gezielt an den Konditionen zu arbeiten: Zinssatz runter, Gesamtkosten runter, Rate konstant halten. Grün ist der Moment, in dem du beim Vergleich die besten Karten hast, weil du nicht aus Druck unterschreiben musst. Du kannst die passende Laufzeit wählen, ohne dass die Rate dich im Alltag auffrisst.

Bei Gelb bist du in der Zone, in der viele Haushalte „funktionieren“, aber schneller ins Wanken geraten. Der Klassiker: Man rechnet ohne Reserve, plant zu knapp und merkt erst später, dass Rücklagen fehlen. Gelb ist kein Stopp, sondern ein Signal: Wenn du die Wunschrate willst, mach sie stabiler. Das erreichst du oft mit einem simplen Hebel: Laufzeit moderat verlängern, Rate leicht senken oder Fixkosten an einem großen Block prüfen (Miete/Nebenkosten, Versicherungen, Mobilität). Schon 50–150 € monatlich mehr Luft können aus „ständig angespannt“ wieder „normal“ machen.

Rot bedeutet: Es ist zu eng – entweder rechnerisch (du bist nach Fixkosten und Rate im Minus) oder strukturell (die Belastungsquote ist extrem hoch). In dieser Situation ist der teuerste Fehler, trotzdem abzuschließen. Denn dann kommt die Kostenkette: Engpass → Dispo/Überziehung → Gebühren/Zinsen → Stress → Umschuldung unter Druck. Rot heißt: Erst die Rate runter oder die Laufzeit rauf, bis der Puffer wieder stimmt. Und wenn du Fixkosten senken kannst, ist das die schnellste, nachhaltigste Entlastung – weil jeder Euro Fixkosten-Reduktion jeden Monat wirkt.

Nutze den Rechner auch als Planungs-Tool: Spiele 2–3 Varianten durch, bevor du vergleichst. Ein Beispiel: Wenn du mit 3.000 € Einkommen, 1.800 € Fixkosten und 200 € Rate noch 1.000 € Puffer hast, ist das eine ganz andere Realität als 3.000 € Einkommen, 2.300 € Fixkosten und 400 € Rate mit nur 300 € Puffer. Der Unterschied sind nicht „ein paar Zahlen“, sondern dein Alltag. Genau darum geht’s: Mit der richtigen Rate sparst du nicht nur Zinsen, sondern vermeidest Folgekosten, weil du finanziell stabil bleibst.