Mit dem Restschuld- & Ablöse-Rechner siehst du sofort, wie hoch deine Restschuld nach bereits gezahlten Monaten wirklich ist. Danach vergleichst du „einfach weiterzahlen“ gegen eine mögliche Umschuldung mit neuem Zins und neuer Laufzeit – inklusive Gesamtersparnis und Break-even. So triffst du die Entscheidung nicht nach Gefühl, sondern nach harten Euro-Zahlen.
Teure Altverträge weg – mehr Luft im Monat.
Restschuld- & Ablöse-Rechner
So nutzt du den Rechner, um Umschuldung wirklich zu beweisen
Bei vielen Krediten ist der teuerste Fehler nicht die Rate – sondern der Zins, den du stillschweigend weiterzahlst. Genau dafür ist dieser Rechner gebaut: Er startet nicht bei null, sondern bei deiner aktuellen Realität. Du gibst den alten Kredit (Betrag, Laufzeit, Effektivzins) ein und wie viele Monate du schon bezahlt hast. Daraus wird die Restschuld berechnet – und das ist der entscheidende Ausgangspunkt, weil eine Umschuldung immer genau diese Restschuld ablöst, nicht den ursprünglichen Betrag.
Der zweite Schritt ist der Vergleich, der wirklich zählt: Was kostet dich das „Weiterlaufen lassen“ des alten Kredits ab heute – und was kostet dich derselbe Restbetrag als neuer Kredit mit besserem Zins? Der Rechner stellt dir die beiden Varianten direkt gegenüber: Rate alt vs. neu und vor allem die Summe, die du ab jetzt noch zahlst. Damit verschwindet das typische „Ich habe ja schon so viel gezahlt“-Denken, das viele vom Wechsel abhält, obwohl sie jeden Monat unnötig Zinsen verbrennen. Entscheidend ist nur, was ab heute passiert.
Richtig stark wird das Ganze durch die optionalen Wechselkosten. In der Praxis können beim Wechsel Kosten entstehen (je nach Vertrag und Bank), und genau diese Kosten sind der einzige Punkt, der eine gute Umschuldung kippen kann. Darum kannst du sie im Rechner eintragen – und bekommst eine Netto-Ersparnis, nicht nur eine schöne Fantasie-Zahl. Du siehst also sofort, ob der Zinsvorteil groß genug ist, um alles zu schlagen, was an Gebühren im Raum steht.
Der Break-even ist dann der Klartext-Part: Ab wann ist der Wechsel „wieder drin“? Wenn du durch die Umschuldung monatlich weniger zahlst, zeigt dir der Break-even, nach wie vielen Monaten die Wechselkosten durch die Monatsersparnis ausgeglichen sind. Das ist die psychologisch wichtigste Zahl, weil sie Unsicherheit killt: Wenn Break-even nach z. B. 6–10 Monaten erreicht ist, ist das ein Wechsel mit kurzem Atem und klarer Logik. Wenn er bei „nicht erreichbar“ landet, weißt du sofort: Dann ist das Angebot nicht gut genug oder die Kosten sind zu hoch.
Nutze den Rechner wie einen Filter, bevor du überhaupt Zeit in Angebote steckst: Simuliere einmal konservativ (neuer Zins nur leicht besser) und einmal optimistisch (neuer Zins deutlich besser). So siehst du eine Spanne und erkennst, ab welchem Zinspunkt Umschuldung für dich knallt. Und wenn du dann in den Vergleich gehst, hast du ein klares Ziel: Du brauchst nicht „irgendeinen Kredit“, sondern einen Zinssatz, der deine Restschuld ab heute günstiger macht – messbar, nachvollziehbar, sofort.