Altersvorsorge-Check PRO: Rentenlücke berechnen und den persönlichen Sparbedarf ermitteln
Wie viel Geld benötigen Sie später im Ruhestand, um Ihren gewohnten Lebensstandard aufrechtzuerhalten? Reichen die gesetzliche Rente und weitere Alterseinkünfte aus oder entsteht eine Versorgungslücke, die durch private Ersparnisse geschlossen werden muss? Diese Fragen sind für die langfristige Finanzplanung besonders wichtig, denn zwischen dem letzten Arbeitseinkommen und den später verfügbaren Rentenzahlungen können erhebliche Unterschiede bestehen. Gleichzeitig verändert die Inflation über viele Jahre die Kaufkraft des Geldes, sodass ein Betrag, der heute für den Lebensunterhalt ausreicht, beim Renteneintritt möglicherweise deutlich zu niedrig wäre. Wer erst wenige Jahre vor dem Ruhestand mit der Vorsorgeplanung beginnt, hat außerdem weniger Zeit, um fehlendes Kapital durch regelmäßige Sparleistungen aufzubauen. Mit dem kostenlosen
Altersvorsorge-Check PRO von NurGeld.de können Sie Ihre persönliche Rentenlücke berechnen, den voraussichtlichen Kapitalbedarf zum Rentenbeginn ermitteln und überprüfen, ob Ihre bisherigen Ersparnisse und geplanten Sparraten ausreichen könnten. Der Rechner berücksichtigt Ihr heutiges Alter, das gewünschte Renteneintrittsalter, die geplante Rentendauer, Ihr monatliches Versorgungsziel und die erwarteten Alterseinkünfte. Zusätzlich fließen vorhandenes Vorsorgekapital, regelmäßige Sparleistungen sowie unterschiedliche Renditeannahmen für die Anspar- und Entnahmephase in die Berechnung ein. Die Inflation wird berücksichtigt, um die heutige Versorgungslücke auf den Rentenbeginn hochzurechnen. Anschließend erhalten Sie eine übersichtliche PRO-Auswertung mit dem benötigten Vorsorgekapital, dem voraussichtlich erreichbaren Vermögen, einer möglichen Finanzierungslücke und der zusätzlich erforderlichen monatlichen Sparrate. Eine grafische Darstellung und eine ausführliche Jahresübersicht helfen Ihnen dabei, Ihre Altersvorsorge besser einzuschätzen und notwendige Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Rentenlücke berechnen: Wie viel Geld fehlt später im Ruhestand?
Die Rentenlücke beschreibt den Unterschied zwischen dem monatlichen Geldbetrag, den Sie im Ruhestand benötigen oder zur Verfügung haben möchten, und den voraussichtlichen regelmäßigen Alterseinkünften. Sie entsteht beispielsweise dann, wenn die gesetzliche Rente und weitere Zahlungen nicht ausreichen, um die gewünschten Lebenshaltungskosten zu decken. Dabei ist wichtig, dass die Rentenlücke nicht automatisch mit dem Unterschied zwischen dem letzten Nettogehalt und der späteren gesetzlichen Rente gleichgesetzt werden sollte. Im Ruhestand können sich verschiedene Ausgaben verändern. Manche Verpflichtungen entfallen möglicherweise, während andere Kosten, etwa für Gesundheit, Wohnen oder Unterstützung im Alltag, zunehmen können.
Für eine realistische Vorsorgeplanung empfiehlt es sich deshalb, zunächst den tatsächlich gewünschten monatlichen Finanzbedarf im Ruhestand zu bestimmen. Dieser Betrag sollte nicht nur grundlegende Lebenshaltungskosten wie Wohnen, Lebensmittel, Energie und Mobilität berücksichtigen, sondern auch persönliche Wünsche, Freizeitaktivitäten, größere Anschaffungen und ausreichende Reserven für unvorhergesehene Ausgaben. Gleichzeitig sollten bestehende Verpflichtungen wie eine langfristige Immobilienfinanzierung oder andere Kreditraten berücksichtigt werden, sofern diese beim Rentenbeginn noch bestehen werden.
Dem gewünschten Finanzbedarf werden anschließend die voraussichtlichen regelmäßigen Alterseinkünfte gegenübergestellt. Dazu gehört insbesondere die erwartete gesetzliche Nettorente. Zusätzlich können beispielsweise bereits bestehende betriebliche Renten, private Rentenzahlungen oder andere zuverlässig verfügbare monatliche Alterseinkünfte berücksichtigt werden. Wichtig ist, ausschließlich Beträge einzutragen, die voraussichtlich tatsächlich zur Verfügung stehen und nicht bereits durch andere Abgaben oder Verpflichtungen vollständig gebunden sind.
Der Altersvorsorge-Check PRO verwendet dafür folgende Grundberechnung:
Monatliche Rentenlücke = gewünschtes Monatsbudget − gesetzliche Nettorente − weitere monatliche Alterseinkünfte
Ist das Ergebnis positiv, besteht unter den gewählten Annahmen eine monatliche Versorgungslücke. Liegen die erwarteten regelmäßigen Alterseinkünfte dagegen bereits über dem gewünschten Monatsbudget, setzt der Rechner die Rentenlücke auf null Euro. Zusätzlicher Kapitalbedarf kann dennoch aus anderen Gründen bestehen, beispielsweise für größere Anschaffungen, zusätzliche Pflegekosten oder besondere persönliche Vorsorgeziele. Solche individuellen Sonderbedarfe werden nicht automatisch ermittelt.
Beispiel: So entsteht eine monatliche Rentenlücke von 800 Euro
Angenommen, eine heute 40-jährige Person möchte mit 67 Jahren in den Ruhestand gehen. Für den gewünschten Lebensstandard werden nach heutigen Preisen monatlich 2.500 Euro benötigt. Die erwartete gesetzliche Nettorente beträgt 1.500 Euro und aus einer weiteren bereits bestehenden Altersvorsorge werden zusätzliche monatliche Zahlungen von 200 Euro angenommen.
| Persönliche Vorsorgeangaben |
Monatlicher Betrag |
| Gewünschtes Ruhestandsbudget |
2.500 € |
| Erwartete gesetzliche Nettorente |
1.500 € |
| Weitere monatliche Alterseinkünfte |
200 € |
| Regelmäßige Alterseinkünfte insgesamt |
1.700 € |
| Monatliche Rentenlücke in heutiger Kaufkraft |
800 € |
Die monatliche Versorgungslücke beträgt damit 800 Euro in heutiger Kaufkraft. Auf ein vollständiges Jahr gerechnet entspricht das einem zusätzlichen Finanzbedarf von 9.600 Euro. Dieser Betrag müsste aus privaten Rücklagen, weiterem Vermögen oder anderen Einkommensquellen finanziert werden, wenn das gewünschte Ruhestandsbudget erreicht werden soll.
Allerdings liegt der geplante Rentenbeginn in diesem Beispiel noch 27 Jahre in der Zukunft. Ein Betrag von 800 Euro wird bei steigenden Verbraucherpreisen voraussichtlich nicht mehr dieselbe Kaufkraft besitzen wie heute. Deshalb ist es für die langfristige Vorsorgeplanung nicht ausreichend, die heutige Rentenlücke einfach mit zwölf Monaten und der erwarteten Rentendauer zu multiplizieren. Zunächst muss berücksichtigt werden, wie sich der benötigte nominale Betrag bis zum Renteneintritt verändern könnte.
Warum die Inflation die Rentenlücke vergrößern kann
Die Inflation beeinflusst die Altersvorsorge besonders stark, weil zwischen dem Beginn der Sparphase und dem späteren Ruhestand häufig mehrere Jahrzehnte liegen. Selbst eine durchschnittliche jährliche Preissteigerung von 2 Prozent kann über einen Zeitraum von 25 oder 30 Jahren zu erheblichen Veränderungen führen. Ein monatliches Budget, das heute ausreichend erscheint, könnte später deutlich höher ausfallen müssen, um denselben allgemeinen Warenkorb finanzieren zu können.
Der Altersvorsorge-Check PRO berücksichtigt diesen Zusammenhang, indem er die heutige Rentenlücke bis zum geplanten Rentenbeginn mit der eingegebenen jährlichen Inflationsrate hochrechnet. Die Berechnung lautet:
Nominale Rentenlücke zum Rentenbeginn = heutige monatliche Rentenlücke × (1 + Inflationsrate) ^ Jahre bis zur Rente
Bei einer heutigen Rentenlücke von 800 Euro, einer angenommenen Inflation von 2 Prozent und 27 Jahren bis zum Rentenbeginn ergibt sich ein zukünftiger monatlicher Finanzbedarf von rund 1.366 Euro. Das bedeutet, dass unter den gewählten Inflationsannahmen beim Rentenbeginn nominal ungefähr 1.366 Euro benötigt würden, um die heutige Versorgungslücke von 800 Euro auszugleichen.
Dabei verwendet der Rechner eine wichtige Vereinfachung: Sowohl die gewünschte Ruhestandsversorgung als auch die erwarteten gesetzlichen und weiteren Renteneinkünfte werden zunächst in heutigen Euro eingegeben. Die daraus entstehende Differenz wird anschließend mit der Inflation bis zum Rentenbeginn fortgeschrieben. Eine gesonderte Berechnung zukünftiger gesetzlicher Rentenanpassungen oder unterschiedlicher Entwicklungen einzelner Einkommensarten erfolgt nicht.
Das ist insbesondere bei der gesetzlichen Rente zu beachten. Tatsächliche Rentenzahlungen können sich durch die weitere Erwerbsbiografie, Rentenanpassungen, Veränderungen der Rechtslage sowie Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge unterscheiden. Die Ergebnisse sollten deshalb als modellhafte Orientierung und nicht als verbindliche Vorhersage einer späteren gesetzlichen Rentenzahlung verstanden werden.
Altersvorsorge-Check PRO richtig nutzen: Sparphase, Rentenbeginn und Kapitalbedarf
Der Altersvorsorge-Check PRO von NurGeld.de führt die wichtigsten Bestandteile der privaten Ruhestandsplanung in einer gemeinsamen Berechnung zusammen. Anders als ein einfacher Rentenlücken-Rechner betrachtet das Tool nicht nur den monatlichen Fehlbetrag zwischen gewünschter Versorgung und erwarteter Rente, sondern berechnet auch, wie viel Kapital zum Rentenbeginn benötigt würde und ob das vorhandene Vorsorgevermögen einschließlich der geplanten Sparraten diesen Betrag voraussichtlich erreichen könnte.
Für die Berechnung stehen elf Eingabefelder zur Verfügung. Diese lassen sich in drei Bereiche einteilen: Ihre persönliche Zeitplanung, Ihre erwartete Versorgung im Ruhestand und die finanziellen Annahmen für den Kapitalaufbau sowie die spätere Entnahmephase. Besonders wichtig ist, möglichst realistische Angaben zu verwenden und die unterschiedlichen Perspektiven der Berechnung nicht miteinander zu verwechseln.
Heutiges Alter, Rentenbeginn und geplante Rentendauer
Zunächst geben Sie Ihr aktuelles Alter und das gewünschte Renteneintrittsalter ein. Aus der Differenz ermittelt der Rechner die verbleibenden Jahre bis zum Beginn der Entnahmephase. Wenn Sie heute 40 Jahre alt sind und mit 67 Jahren in Rente gehen möchten, stehen für den zusätzlichen Kapitalaufbau rechnerisch noch 27 Jahre zur Verfügung.
Der Rechner unterstützt ein heutiges Alter zwischen 18 und 90 Jahren. Das geplante Renteneintrittsalter muss darüber liegen und darf höchstens 100 Jahre betragen. Diese Eingabe dient zunächst der mathematischen Zeitplanung. Ob ein bestimmter Rentenbeginn tatsächlich mit einem Anspruch auf gesetzliche Altersrente verbunden ist, wird nicht automatisch überprüft. Die gesetzlichen Altersgrenzen und möglichen Abschläge müssen daher unabhängig von der Modellrechnung berücksichtigt werden.
Zusätzlich tragen Sie die gewünschte Rentendauer ein. Hier können Sie einen Zeitraum zwischen einem und 60 Jahren verwenden. Dieser Wert beschreibt, für wie viele Jahre das benötigte Vorsorgekapital die zusätzliche monatliche Versorgung finanzieren soll. Bei einem Renteneintritt mit 67 Jahren und einer geplanten Entnahmephase von 25 Jahren reicht der betrachtete Zeitraum beispielsweise rechnerisch bis zum Alter von 92 Jahren.
Da die tatsächliche Lebensdauer nicht im Voraus bekannt ist, sollte die gewählte Rentendauer nicht zu knapp angesetzt werden. Ein zu kurzer Betrachtungszeitraum kann den notwendigen Kapitalbedarf erheblich unterschätzen. Besonders wichtig ist außerdem die Frage, ob während des Ruhestands eine zusätzliche Reserve erhalten bleiben soll oder ob ein vollständiger Kapitalverbrauch grundsätzlich akzeptiert wird.
Gewünschtes Monatsbudget und erwartete Renteneinkünfte
Im nächsten Schritt geben Sie Ihr gewünschtes monatliches Budget im Ruhestand an. Der Rechner erwartet diesen Betrag ausdrücklich
in heutiger Kaufkraft. Sie sollen deshalb nicht selbst einen bereits auf den Rentenbeginn hochgerechneten Betrag eintragen, sofern Sie die Inflationsberechnung des Tools verwenden möchten. Andernfalls würde die Preissteigerung möglicherweise doppelt berücksichtigt.
Anschließend erfassen Sie Ihre erwartete gesetzliche Nettorente und weitere monatliche Alterseinkünfte, ebenfalls in heutigen Euro. Eine sinnvolle Ausgangsbasis kann beispielsweise die persönliche Renteninformation sein. Allerdings sollte geprüft werden, ob die dort ausgewiesenen Werte Bruttobeträge darstellen, welche Annahmen zugrunde liegen und welche Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge oder Steuern später voraussichtlich anfallen könnten.
Die erwartete gesetzliche Nettorente sollte deshalb nicht einfach mit einer ungeprüften Bruttorentenprognose gleichgesetzt werden. Gleiches gilt für betriebliche und private Renten, bei denen je nach Produkt und persönlicher Situation unterschiedliche steuerliche beziehungsweise sozialversicherungsrechtliche Folgen entstehen können.
Für den Altersvorsorge-Check PRO ist insbesondere wichtig, dass die eingegebenen Einkünfte nach Möglichkeit vergleichbar sind. Wenn das gewünschte Monatsbudget einen tatsächlich verfügbaren Nettobetrag beschreibt, sollten auch die gegenübergestellten Renteneinkünfte möglichst als entsprechende Nettobeträge angesetzt werden.
Vorhandenes Vorsorgekapital und monatliche Sparrate erfassen
Im nächsten Eingabefeld tragen Sie das bereits vorhandene Vorsorgekapital ein. Dazu können beispielsweise ein langfristig aufgebautes Wertpapierdepot, bestimmte Sparanlagen oder andere tatsächlich für die Altersvorsorge vorgesehene Vermögenswerte gehören. Entscheidend ist, dass der Betrag nicht bereits für andere notwendige Zwecke fest eingeplant ist.
Ein vorhandener Notgroschen sollte beispielsweise nicht automatisch vollständig als langfristig investierbares Altersvorsorgekapital berücksichtigt werden. Gleiches gilt für Geld, das für einen geplanten Immobilienkauf, notwendige Reparaturen oder andere bereits absehbare größere Ausgaben benötigt wird. Wer solche Beträge dennoch vollständig einrechnet, könnte seine tatsächlich verfügbare Altersvorsorge überschätzen.
Anschließend geben Sie die monatliche zusätzliche Sparrate an. Dabei handelt es sich um den Betrag, den Sie ab heute regelmäßig für den weiteren Vermögensaufbau vorsehen. Die Berechnung unterstellt, dass die Sparrate während der gesamten Ansparphase unverändert bleibt und jeweils am Monatsende zum vorhandenen Kapital hinzukommt.
Eine automatische jährliche Erhöhung der Sparrate ist nicht vorgesehen. Wenn Sie beispielsweise planen, Ihre monatlichen Sparleistungen nach einer Gehaltserhöhung zu steigern, können Sie diesen Effekt durch separate Berechnungen oder eine ergänzende mehrstufige Sparplanung untersuchen.
Unterschiedliche Renditen für Ansparphase und Entnahmephase
Eine wichtige Besonderheit des Altersvorsorge-Check PRO sind die beiden getrennten Renditeannahmen. Die
Renditeannahme für die Ansparphase beschreibt die modellhafte jährliche Wertentwicklung des vorhandenen und regelmäßig eingezahlten Vorsorgekapitals bis zum Rentenbeginn. Der Rechner verwendet dafür eine konstante Jahresrendite, die mathematisch auf monatliche Berechnungsschritte umgerechnet wird.
Die
Renditeannahme für die Entnahmephase beschreibt dagegen, welche jährliche Wertentwicklung das Kapital während des Ruhestands erzielen soll. Dieser zweite Wert beeinflusst unmittelbar, wie viel Vermögen zu Beginn der Rente benötigt wird, um die angenommene monatliche Rentenlücke über den gewählten Zeitraum zu finanzieren.
Diese Trennung ist besonders sinnvoll, weil die Anlagestrategie während des Vermögensaufbaus häufig anders gestaltet wird als während der späteren Kapitalentnahme. Wer noch mehrere Jahrzehnte bis zum Ruhestand hat, kann je nach Risikobereitschaft und finanzieller Situation andere Wertschwankungen akzeptieren als jemand, der bereits regelmäßig Geld aus seinem Vermögen benötigt.
Allerdings sind beide Renditeannahmen ausschließlich mathematische Modellwerte. Tatsächliche Kapitalmarktrenditen können erheblich schwanken und zwischenzeitlich negativ sein. Auch laufende Anlagekosten, Steuern und individuelle Produktbedingungen werden im Altersvorsorge-Check PRO nicht separat berechnet. Deshalb sollten die gewählten Renditen möglichst vorsichtig und nachvollziehbar angesetzt werden.
Praxisbeispiel: Wie viel Kapital brauchen Sie für eine zusätzliche Monatsrente?
Ein vollständiges Rechenbeispiel zeigt, wie die verschiedenen Eingaben des Altersvorsorge-Check PRO zusammenwirken. Angenommen, eine heute 40-jährige Person möchte mit 67 Jahren in Rente gehen und plant anschließend eine Rentendauer von 25 Jahren. Das gewünschte monatliche Ruhestandsbudget beträgt nach heutigen Preisen 2.500 Euro. Die erwartete gesetzliche Nettorente liegt bei 1.500 Euro und weitere Alterseinkünfte werden mit 200 Euro monatlich angenommen.
Bereits vorhanden sind 20.000 Euro Vorsorgekapital. Zusätzlich werden monatlich 200 Euro gespart. Für die Ansparphase wird eine jährliche Rendite von 4 Prozent angenommen, während während der Entnahmephase mit 2 Prozent jährlich gerechnet wird. Die Inflationsannahme beträgt ebenfalls 2 Prozent.
| Eingabe |
Angenommener Wert |
| Heutiges Alter |
40 Jahre |
| Geplantes Rentenalter |
67 Jahre |
| Jahre bis zum Ruhestand |
27 Jahre |
| Geplante Rentendauer |
25 Jahre |
| Gewünschtes Monatsbudget heute |
2.500 € |
| Gesetzliche Nettorente heute |
1.500 € |
| Weitere Alterseinkünfte heute |
200 € |
| Vorhandenes Vorsorgekapital |
20.000 € |
| Monatliche zusätzliche Sparrate |
200 € |
| Rendite in der Ansparphase |
4,0 % jährlich |
| Rendite in der Entnahmephase |
2,0 % jährlich |
| Inflation |
2,0 % jährlich |
Zunächst ermittelt der Rechner die monatliche Rentenlücke in heutiger Kaufkraft. Aus dem gewünschten Monatsbudget von 2.500 Euro werden die angenommenen Alterseinkünfte von insgesamt 1.700 Euro abgezogen. Daraus entsteht eine monatliche Versorgungslücke von 800 Euro.
Diese Lücke wird anschließend über die verbleibenden 27 Jahre bis zum Rentenbeginn mit der angenommenen Inflation von 2 Prozent fortgeschrieben. Dadurch ergibt sich eine nominale monatliche Rentenlücke von ungefähr 1.366 Euro zum geplanten Rentenbeginn.
Wie hoch ist das benötigte Vorsorgekapital?
Ausgehend von dieser zukünftigen monatlichen Rentenlücke berechnet das Tool, wie viel Kapital zu Beginn des Ruhestands vorhanden sein müsste, um die zusätzlichen Auszahlungen über die geplanten 25 Jahre zu finanzieren. Dabei wird unterstellt, dass das verbleibende Kapital während der Entnahmephase eine konstante jährliche Rendite von 2 Prozent erzielt.
Daraus ergibt sich ein benötigtes Vorsorgekapital von rund 322.836 Euro.
Dieser Betrag ist kein pauschal erforderliches Altersvorsorgevermögen für jede Person. Er entsteht ausschließlich aus den hier verwendeten Eingaben. Wer beispielsweise eine geringere monatliche Rentenlücke besitzt, benötigt unter sonst unveränderten Voraussetzungen weniger Kapital. Eine höhere Rentenlücke, eine längere Entnahmedauer oder eine niedrigere Renditeannahme können den notwendigen Betrag dagegen deutlich erhöhen.
Besonders wichtig ist außerdem die Berechnungslogik der Entnahmephase. Der Altersvorsorge-Check PRO unterstellt, dass der beim Rentenbeginn ermittelte nominale monatliche Fehlbetrag über die gesamte Entnahmephase konstant bleibt. Eine zusätzliche jährliche Erhöhung der Entnahmen zur Berücksichtigung weiterer Inflation während des Ruhestands erfolgt nicht.
Dadurch kann der ausgewiesene Kapitalbedarf niedriger ausfallen als bei einer Planung, die während der gesamten Rentendauer einen vollständigen Kaufkrafterhalt der monatlichen Auszahlungen vorsieht. Besonders bei langen Entnahmephasen sollte dieser Unterschied berücksichtigt werden.
Wie viel Vorsorgekapital wird mit 200 Euro monatlicher Sparrate erreicht?
Im nächsten Schritt berechnet der Altersvorsorge-Check PRO, wie sich das vorhandene Kapital während der 27-jährigen Ansparphase entwickeln könnte. Aus den anfänglichen 20.000 Euro und einer monatlichen Sparrate von 200 Euro ergibt sich bei einer konstant angenommenen Jahresrendite von 4 Prozent ein modellhaftes Vorsorgekapital von rund 172.727 Euro zum Rentenbeginn.
Die gesamten eigenen Einzahlungen betragen in diesem Zeitraum 84.800 Euro. Davon entfallen 20.000 Euro auf das bereits vorhandene Startkapital und 64.800 Euro auf die regelmäßigen monatlichen Sparleistungen. Der darüber hinausgehende rechnerische Vermögenszuwachs entsteht aus der angenommenen Wertentwicklung.
| Jahr der Ansparphase |
Eigene Einzahlungen gesamt |
Modellhaftes Vorsorgekapital |
| Nach 10 Jahren |
44.000 € |
58.944 € |
| Nach 20 Jahren |
68.000 € |
116.591 € |
| Nach 27 Jahren |
84.800 € |
172.727 € |
Vereinfachte Modellrechnung mit konstant 4 Prozent jährlicher Rendite und monatlichen Einzahlungen am Monatsende. Steuern, laufende Anlagekosten und tatsächliche Wertschwankungen bleiben unberücksichtigt.
Die Tabelle zeigt, dass langfristiger Vermögensaufbau nicht ausschließlich von den eigenen Einzahlungen abhängt. Über mehrere Jahrzehnte können bei positiven Renditen zusätzlich erhebliche modellhafte Kapitalerträge entstehen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um garantierte Gewinne. Gerade bei schwankungsanfälligen Anlagen kann der tatsächliche Verlauf von der gleichmäßig steigenden Modellkurve erheblich abweichen.
Wie groß ist die verbleibende Vorsorgelücke?
Zum geplanten Rentenbeginn werden in diesem Beispiel rund 322.836 Euro benötigt. Das voraussichtlich vorhandene Kapital beträgt dagegen nur ungefähr 172.727 Euro. Die Differenz entspricht einem fehlenden Vorsorgekapital von rund 150.109 Euro.
Der Altersvorsorge-Check PRO berechnet anschließend, welche zusätzliche monatliche Sparrate erforderlich wäre, um diese Kapitaldifferenz während der verbleibenden Ansparphase unter denselben Renditeannahmen rechnerisch auszugleichen.
Die vollständige PRO-Auswertung ergibt:
| Ergebnis |
Betrag |
| Monatliche Rentenlücke in heutiger Kaufkraft |
800 € |
| Monatliche Lücke zum Rentenbeginn (nominal) |
1.366 € |
| Benötigtes Vorsorgekapital |
322.836 € |
| Voraussichtliches Vorsorgekapital |
172.727 € |
| Fehlendes Vorsorgekapital |
150.109 € |
| Zusätzlich erforderliche monatliche Sparrate |
rund 261 € |
Damit müsste die ursprünglich geplante monatliche Sparrate von 200 Euro unter unveränderten Modellannahmen um rund 261 Euro erhöht werden. Die gesamte monatliche Vorsorgesparrate würde dann etwa 461 Euro betragen.
Dieses Ergebnis zeigt, dass die zusätzliche Sparrate nicht beliebig mit der Kapitaldifferenz gleichgesetzt werden darf. Denn auch die zusätzlich eingezahlten Beträge könnten während der verbleibenden 27 Jahre an der angenommenen Wertentwicklung teilnehmen. Deshalb fällt die rechnerisch notwendige monatliche Erhöhung geringer aus, als wenn die gesamte Kapitaldifferenz ohne mögliche Erträge angespart werden müsste.
Die Ergebnisse sollten jedoch nicht als verbindliche Empfehlung für eine bestimmte Sparrate verstanden werden. Steuern, tatsächliche Kapitalmarktentwicklungen, Produktkosten, künftige Rentenanpassungen und Veränderungen der Lebenshaltungskosten können den tatsächlichen Bedarf beeinflussen.
Praxis-Tipp: Berechnen Sie Ihre Altersvorsorge zunächst mit den vorgesehenen Standardwerten und überprüfen Sie anschließend die Renditeannahmen. Besonders hilfreich ist ein zweiter Durchlauf mit einer niedrigeren Rendite in der Ansparphase und einer vorsichtigeren Rendite während der Entnahmephase. Wenn sich dadurch eine deutlich größere Vorsorgelücke ergibt, zeigt das, wie stark Ihre Planung von zukünftigen Anlageergebnissen abhängt.
Altersvorsorgelücke schließen: Welche Möglichkeiten gibt es für den zusätzlichen Vermögensaufbau?
Zeigt der Altersvorsorge-Check PRO einen fehlenden Kapitalbetrag, bedeutet dies zunächst, dass die bisherige Vorsorgeplanung unter den eingegebenen Annahmen nicht ausreichen würde, um den gewünschten zusätzlichen Versorgungsbedarf vollständig zu decken. Daraus folgt allerdings nicht automatisch, dass die finanzielle Situation im Ruhestand unzureichend sein muss. Vielmehr zeigt die Berechnung, an welchen Stellschrauben angesetzt werden könnte. Dazu gehören die Höhe der regelmäßigen Sparrate, die Dauer der Ansparphase, das gewünschte Ruhestandsbudget und die erwarteten Alterseinkünfte.
Besonders wichtig ist, dass nicht jede Verbesserung der Modellrechnung automatisch eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung darstellt. Eine höhere angenommene Rendite reduziert zwar rechnerisch den zusätzlichen Sparbedarf, kann aber mit einem höheren Anlagerisiko verbunden sein. Eine spätere Rente verlängert die Ansparphase und verkürzt möglicherweise den Entnahmezeitraum, muss jedoch mit der persönlichen Gesundheit, beruflichen Situation und den rechtlichen Voraussetzungen vereinbar sein. Eine niedrigere gewünschte Monatsversorgung kann den Kapitalbedarf ebenfalls senken, sollte aber nicht dazu führen, dass notwendige Lebenshaltungskosten unrealistisch niedrig angesetzt werden.
Monatliche Sparrate schrittweise erhöhen
Eine der unmittelbar beeinflussbaren Größen ist die regelmäßige Vorsorgesparrate. Wenn der Rechner beispielsweise zeigt, dass zusätzlich 200 oder 300 Euro monatlich erforderlich wären, kann geprüft werden, ob dieser Betrag innerhalb des Haushaltsbudgets tatsächlich verfügbar ist. Dabei sollten zunächst sämtliche laufenden Einnahmen und Ausgaben betrachtet werden. Besonders hilfreich kann eine Analyse regelmäßiger Vertragskosten und variabler Haushaltsausgaben sein.
Allerdings muss die zusätzliche Sparrate dauerhaft finanzierbar bleiben. Wer einen sehr hohen monatlichen Betrag für die Altersvorsorge zurücklegt, gleichzeitig aber keinen ausreichenden Notgroschen besitzt oder notwendige Ausgaben über den Dispokredit finanziert, verbessert seine finanzielle Gesamtsituation möglicherweise nicht. Eine sinnvolle Vorsorgeplanung sollte deshalb langfristigen Vermögensaufbau und kurzfristige finanzielle Sicherheit miteinander verbinden.
Auch eine schrittweise Erhöhung der Sparrate kann sinnvoll sein. Beispielsweise könnten Teile zukünftiger Gehaltserhöhungen für die Altersvorsorge reserviert werden. Der Altersvorsorge-Check PRO berücksichtigt innerhalb einer einzelnen Berechnung allerdings eine konstante monatliche Sparrate. Wenn Sie eine jährliche Erhöhung planen, müssen die einzelnen Sparphasen gesondert betrachtet oder in einer ausführlicheren Finanzplanung abgebildet werden.
Renteneintrittsalter bewusst planen
Ein späterer Rentenbeginn kann die Vorsorgerechnung auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Zum einen verlängert sich die Zeit, in der vorhandenes Kapital mögliche Erträge erwirtschaften und zusätzliche Sparraten eingezahlt werden können. Zum anderen kann sich die Dauer reduzieren, über die später Kapital entnommen werden muss. Dadurch kann der Kapitalbedarf unter bestimmten Umständen deutlich sinken.
Allerdings berücksichtigt der Altersvorsorge-Check PRO nicht automatisch, wie sich ein späterer oder früherer Rentenbeginn auf die gesetzliche Rentenhöhe auswirken würde. Wer das Rentenalter verändert, sollte deshalb auch prüfen, ob die bisher eingetragene gesetzliche Nettorente unter den neuen Bedingungen noch realistisch ist.
Insbesondere bei einem früheren Ruhestand können Rentenabschläge, fehlende Beitragsjahre oder eine zeitliche Lücke bis zum tatsächlichen Beginn gesetzlicher Rentenzahlungen relevant werden. Solche Besonderheiten müssen bei einer individuellen Vorsorgeplanung zusätzlich betrachtet werden.
Vorhandene Altersvorsorge vollständig erfassen
Viele Menschen verfügen bereits über mehrere Vorsorgebausteine, ohne deren spätere wirtschaftliche Bedeutung vollständig zu kennen. Dazu können gesetzliche Rentenansprüche, betriebliche Altersversorgung, private Rentenversicherungen, Wertpapierdepots oder andere Ersparnisse gehören. Für eine realistische Vorsorgeanalyse sollten diese Bestandteile systematisch erfasst und richtig eingeordnet werden.
Dabei muss insbesondere zwischen laufenden Rentenzahlungen und vorhandenem Kapital unterschieden werden. Eine bereits bestehende private Rentenversicherung, aus der später voraussichtlich eine feste monatliche Zahlung erfolgt, kann unter den weiteren Alterseinkünften berücksichtigt werden. Ein Wertpapierdepot, dessen Kapital erst während des Ruhestands entnommen werden soll, gehört dagegen grundsätzlich zum vorhandenen Vorsorgekapital.
Wichtig ist, denselben Vermögenswert nicht doppelt zu berücksichtigen. Wenn beispielsweise eine private Rentenversicherung bereits als monatliche zukünftige Rentenzahlung eingetragen wird, sollte nicht ohne weitere Prüfung gleichzeitig ihr vollständiger Vertragswert zusätzlich als frei verfügbares Vorsorgekapital angesetzt werden. Sonst könnte der Rechner eine deutlich zu günstige Versorgungssituation darstellen.
Die geeignete Geldanlage für die Altersvorsorge wählen
Welche Anlageform sich für den Aufbau des fehlenden Vorsorgekapitals eignet, hängt unter anderem vom Anlagezeitraum, der persönlichen Risikobereitschaft, bereits vorhandenen Vermögenswerten und dem gewünschten Grad an Sicherheit ab. Bei längeren Zeiträumen können beispielsweise breit gestreute Wertpapieranlagen eine Rolle spielen. Diese bieten langfristige Renditechancen, unterliegen jedoch möglichen Wertschwankungen und Verlusten.
Sicherheitsorientierte Sparformen können dagegen insbesondere für kurzfristig benötigte Rücklagen oder zur Vorbereitung auf die Entnahmephase sinnvoll sein. Allerdings können ihre Erträge je nach Zinsumfeld geringer ausfallen als die langfristige Inflation. Deshalb sollte eine Altersvorsorgestrategie nicht ausschließlich anhand einer besonders hohen oder niedrigen Renditeerwartung ausgewählt werden.
Besonders wichtig ist außerdem die zeitliche Entwicklung des Risikos. Wer noch mehrere Jahrzehnte bis zum Ruhestand hat, besitzt möglicherweise mehr Zeit, um ungünstige Marktphasen auszusitzen. Kurz vor dem Rentenbeginn kann ein starker Wertverlust dagegen besonders problematisch sein, weil das Kapital möglicherweise bald für regelmäßige Auszahlungen benötigt wird.
Der Altersvorsorge-Check PRO bietet keine automatische Produktauswahl und keine individuelle Anlagestrategie. Er zeigt vielmehr, wie sich unterschiedliche mathematische Renditeannahmen auf den Kapitalaufbau und den späteren Finanzbedarf auswirken. Die Auswahl konkreter Anlageprodukte sollte deshalb separat und unter Berücksichtigung der persönlichen Risiken erfolgen.
Altersvorsorge langfristig überprüfen: Inflation, Rentenanpassungen und Entnahmerisiken berücksichtigen
Eine Altersvorsorgeplanung ist keine einmalige Berechnung, die anschließend über Jahrzehnte unverändert bleiben sollte. Im Laufe des Erwerbslebens können sich Einkommen, Familienverhältnisse, Wohnkosten, gesetzliche Rentenansprüche und vorhandenes Vermögen erheblich verändern. Auch persönliche Ziele können sich verschieben. Wer ursprünglich mit 67 Jahren in Rente gehen wollte, entscheidet sich möglicherweise später für einen früheren oder späteren Ruhestand. Ebenso können größere Anschaffungen, eine Immobilienfinanzierung oder längere berufliche Unterbrechungen die vorhandenen Sparmöglichkeiten beeinflussen.
Deshalb ist es sinnvoll, die persönliche Vorsorgeberechnung regelmäßig zu aktualisieren. Bereits eine jährliche Überprüfung kann helfen, größere Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Besonders wichtig ist, das tatsächlich vorhandene Vorsorgekapital mit den bisherigen Modellannahmen zu vergleichen. Wenn die Kapitalentwicklung über mehrere Jahre deutlich schwächer verläuft als erwartet, sollte die weitere Planung angepasst werden, statt unverändert von der ursprünglich angenommenen Rendite auszugehen.
Warum die Inflation während des Ruhestands besonders wichtig ist
Der Altersvorsorge-Check PRO berücksichtigt die Inflation zwischen dem heutigen Zeitpunkt und dem geplanten Renteneintritt. Dadurch wird die heutige monatliche Rentenlücke auf einen zukünftigen nominalen Betrag hochgerechnet. Während der anschließenden Entnahmephase unterstellt das Modell jedoch eine konstante nominale Auszahlung zur Deckung dieser Lücke.
Diese Vereinfachung ist für die Interpretation des Kapitalbedarfs entscheidend. Wenn eine Person beispielsweise zu Beginn des Ruhestands zusätzlich 1.366 Euro monatlich benötigt, bleibt dieser Betrag in der Modellberechnung über die geplanten 25 Rentenjahre unverändert. Bei einer weiterhin positiven Inflation würde die Kaufkraft dieser Auszahlung im Laufe der Zeit sinken.
Eine vollständig inflationsangepasste Entnahmestrategie könnte deshalb einen höheren Kapitalbedarf verursachen als die vom Rechner ausgewiesene Modellgröße. Wie groß dieser zusätzliche Bedarf ausfällt, hängt von der Inflationsentwicklung, der möglichen Rendite während des Ruhestands und der geplanten Entnahmedauer ab.
Für eine umfassendere Altersvorsorgeplanung sollte deshalb zusätzlich untersucht werden, wie sich der Kapitalbedarf verändert, wenn die Auszahlungen auch nach dem Rentenbeginn regelmäßig steigen. Eine solche dynamische Entnahmestrategie wird im Altersvorsorge-Check PRO selbst nicht automatisch simuliert.
Warum die tatsächliche Rendite von der Modellannahme abweichen kann
Der Rechner verwendet sowohl während der Ansparphase als auch während der Entnahmephase konstante jährliche Renditeannahmen. Das ermöglicht eine gut nachvollziehbare mathematische Berechnung, bildet aber die tatsächliche Entwicklung vieler Kapitalanlagen nur vereinfacht ab.
Insbesondere bei Aktien, ETFs und anderen schwankungsanfälligen Vermögenswerten können einzelne Jahre mit hohen Gewinnen oder deutlichen Verlusten auftreten. Der Zeitpunkt solcher Veränderungen kann gerade während der Entnahmephase erhebliche Auswirkungen haben. Fallen die Kurse zu Beginn des Ruhestands stark, müssen möglicherweise Vermögenswerte zu ungünstigen Preisen verkauft werden, um die geplanten monatlichen Auszahlungen zu finanzieren.
Dadurch kann sich die Kapitalreichweite stärker verkürzen, als eine geglättete Durchschnittsrendite zunächst vermuten lässt. Dieses sogenannte Renditereihenfolgerisiko wird vom Altersvorsorge-Check PRO nicht gesondert simuliert.
Deshalb empfiehlt es sich, die ausgewiesenen Ergebnisse nicht als garantierte Zielgrößen zu verstehen. Ein vorsichtiger Umgang mit Renditeannahmen und ausreichende finanzielle Reserven können helfen, die persönliche Vorsorgeplanung robuster zu gestalten.
Wie wirkt sich eine längere Rentendauer aus?
Die geplante Rentendauer gehört zu den wichtigsten Einflussfaktoren des Kapitalbedarfs. Je länger regelmäßig Geld aus dem vorhandenen Vermögen entnommen werden soll, desto mehr Kapital wird unter sonst gleichen Annahmen benötigt. Besonders bei einem Ruhestand über mehrere Jahrzehnte kann sich dieser Unterschied erheblich auswirken.
Ein zu kurz gewählter Betrachtungszeitraum kann dazu führen, dass der notwendige Kapitalbedarf unterschätzt wird. Wenn beispielsweise eine Entnahmephase von 20 Jahren geplant wird, der tatsächliche Ruhestand aber 30 Jahre dauert, könnte das vorhandene Vermögen unter Umständen nicht bis zum Lebensende ausreichen.
Wer vorsichtiger planen möchte, kann deshalb unterschiedliche Rentendauern durchrechnen. Besonders sinnvoll ist es, neben dem zunächst gewünschten Zeitraum auch eine längere Variante zu betrachten. Dadurch wird sichtbar, wie stark die zusätzliche Sparrate steigen müsste, wenn das Vorsorgekapital länger ausreichen soll.
Jahresübersicht und Vorsorgebericht sinnvoll nutzen
Der Altersvorsorge-Check PRO stellt die Entwicklung des Vorsorgekapitals bis zum Rentenbeginn in einer ausführlichen Jahresübersicht dar. Für jedes Jahr werden das modellhafte Kapital, die bis dahin geleisteten Einzahlungen und die inflationsbereinigte Kaufkraft ausgewiesen. Dadurch können Sie nachvollziehen, wie sich Ihr Vermögen während der Ansparphase rechnerisch entwickeln könnte.
Zusätzlich zeigt ein Diagramm die modellhafte Kapitalentwicklung im Verhältnis zu einer linearen Zielorientierung. Dabei wird das benötigte Vorsorgekapital für den Rentenbeginn als Zielgröße dargestellt. Wichtig ist, dass die Zielkurve keine gesonderte mathematische Mindestvermögensentwicklung oder einen garantierten Anlagepfad beschreibt. Sie dient lediglich dazu, den Fortschritt des modellierten Kapitals im Verhältnis zum später benötigten Zielbetrag anschaulich darzustellen.
Für die Dokumentation können Sie den Ergebnisbericht über die Druckfunktion ausgeben oder als PDF speichern. Zusätzlich steht ein CSV-Export mit den jährlichen Kapitalständen, Einzahlungen und Kaufkraftwerten zur Verfügung. Diese Datei kann beispielsweise in Excel geöffnet werden, um unterschiedliche Vorsorgeberechnungen miteinander zu vergleichen oder eine eigene langfristige Finanzübersicht aufzubauen.
Die Berechnung erfolgt lokal in Ihrem Browser. Die eingegebenen Alters-, Einkommens- und Vermögenswerte werden für die Berechnung nicht an den Server übertragen.
Praxis-Tipp: Aktualisieren Sie den Altersvorsorge-Check mindestens einmal im Jahr und zusätzlich nach größeren finanziellen Veränderungen. Verwenden Sie möglichst aktuelle Renteninformationen, realistische Nettoannahmen und den tatsächlichen Wert Ihres Vorsorgevermögens. Prüfen Sie neben dem ursprünglich geplanten Rentenbeginn auch einen früheren oder späteren Zeitpunkt und verlängern Sie testweise die Rentendauer. So erkennen Sie, welche Entscheidungen Ihren zusätzlichen Sparbedarf besonders stark beeinflussen könnten.
Häufige Fragen zum Altersvorsorge-Check PRO (FAQ)
Die folgenden Antworten erläutern die wichtigsten Grundlagen der privaten Altersvorsorge und helfen Ihnen dabei, die Ergebnisse des Altersvorsorge-Check PRO richtig zu verstehen.
Was ist der Altersvorsorge-Check PRO?
Der Altersvorsorge-Check PRO ist ein kostenloser Online-Rechner von NurGeld.de zur langfristigen Ruhestandsplanung. Er berechnet die persönliche monatliche Rentenlücke, den möglichen Kapitalbedarf zum Rentenbeginn und die Entwicklung vorhandener sowie zusätzlich angesparter Vorsorgebeträge. Darüber hinaus zeigt er, ob unter den gewählten Annahmen Kapital fehlt und welche zusätzliche monatliche Sparrate rechnerisch erforderlich wäre.
Wie kann ich meine Rentenlücke berechnen?
Für die Berechnung ziehen Sie von Ihrem gewünschten monatlichen Ruhestandsbudget die erwartete gesetzliche Nettorente und weitere regelmäßige Alterseinkünfte ab. Die verbleibende Differenz ist die monatliche Rentenlücke in heutiger Kaufkraft. Der Altersvorsorge-Check PRO rechnet diese Lücke anschließend anhand der eingegebenen Inflation bis zum Rentenbeginn hoch.
Wie viel Geld brauche ich zusätzlich zur gesetzlichen Rente?
Das hängt insbesondere von Ihrem gewünschten Lebensstandard und den voraussichtlichen regelmäßigen Alterseinkünften ab. Wenn Sie beispielsweise monatlich 2.500 Euro benötigen und insgesamt 1.700 Euro Nettorente sowie weitere Einkünfte erwarten, entsteht eine monatliche Rentenlücke von 800 Euro in heutiger Kaufkraft.
Wie viel Kapital brauche ich für 800 Euro zusätzliche Monatsrente?
Der benötigte Kapitalbetrag hängt insbesondere von der verbleibenden Zeit bis zur Rente, der Inflation, der Rentendauer und der angenommenen Rendite während der Entnahmephase ab. Bei einer heute bestehenden Rentenlücke von 800 Euro, 27 Jahren bis zur Rente, 2 Prozent Inflation und einer anschließenden 25-jährigen Entnahmephase mit 2 Prozent Modellrendite ergibt sich im Altersvorsorge-Check PRO ein benötigtes Kapital von rund 322.836 Euro.
Was bedeutet die Rentenlücke in heutiger Kaufkraft?
Die Rentenlücke in heutiger Kaufkraft zeigt, welcher monatliche Betrag Ihnen nach den heutigen Preisverhältnissen voraussichtlich fehlen würde. Dadurch können Sie Ihr gewünschtes Ruhestandsbudget und die erwarteten Alterseinkünfte zunächst auf einer vergleichbaren Grundlage gegenüberstellen.
Was bedeutet die nominale Rentenlücke zum Rentenbeginn?
Diese Kennzahl zeigt, wie hoch die heutige Rentenlücke unter der angenommenen Inflation zum geplanten Rentenbeginn nominal ausfallen könnte. Bei 800 Euro heutiger Rentenlücke, 27 Jahren bis zur Rente und 2 Prozent jährlicher Inflation ergibt sich beispielsweise ein zukünftiger Betrag von ungefähr 1.366 Euro monatlich.
Berücksichtigt der Rechner die Inflation?
Ja. Der Altersvorsorge-Check PRO berücksichtigt die eingegebene Inflationsrate bei der Hochrechnung der heutigen Rentenlücke bis zum Rentenbeginn. Zusätzlich stellt er die Kaufkraft des während der Ansparphase aufgebauten Kapitals dar. Während der späteren Rentenphase wird die nominale Auszahlung jedoch nicht automatisch weiter an die Inflation angepasst.
Werden gesetzliche Rentenanpassungen berücksichtigt?
Nein. Der Rechner erwartet eine geschätzte gesetzliche Nettorente in heutiger Kaufkraft. Eine eigenständige Prognose künftiger Rentenanpassungen, rechtlicher Veränderungen oder individueller Rentenansprüche wird nicht durchgeführt.
Welche Angaben brauche ich für den Altersvorsorge-Check?
Sie benötigen Ihr heutiges Alter, das geplante Rentenalter, die gewünschte Rentendauer, das monatliche Ruhestandsbudget und Ihre erwarteten Alterseinkünfte. Zusätzlich geben Sie vorhandenes Vorsorgekapital, die geplante monatliche Sparrate sowie Renditeannahmen für die Anspar- und Entnahmephase und eine Inflationsannahme ein.
Wie berechnet der Rechner das benötigte Vorsorgekapital?
Ausgangspunkt ist die nominal auf den Rentenbeginn hochgerechnete monatliche Rentenlücke. Anschließend berechnet das Tool, welcher Kapitalbetrag benötigt würde, um diesen monatlichen Fehlbetrag über die gewünschte Rentendauer bei einer konstant angenommenen Rendite während der Entnahmephase zu finanzieren. Die Entnahmen werden dabei als gleichbleibende nominale Monatsbeträge modelliert.
Was bedeutet voraussichtliches Vorsorgekapital?
Das voraussichtliche Vorsorgekapital ist der Betrag, der unter den eingegebenen Annahmen aus dem bereits vorhandenen Kapital und den regelmäßigen monatlichen Sparleistungen bis zum Rentenbeginn entstehen könnte. Die Berechnung verwendet eine konstante Modellrendite und berücksichtigt keine individuellen Steuern, Gebühren oder tatsächlichen Kapitalmarktschwankungen.
Wie wird das fehlende Vorsorgekapital berechnet?
Der Rechner zieht das voraussichtlich erreichte Vorsorgekapital vom benötigten Kapital zum Rentenbeginn ab. Ist das Ergebnis positiv, wird dieser Betrag als fehlendes Kapital ausgewiesen. Liegt das voraussichtliche Kapital bereits über dem berechneten Bedarf, beträgt die fehlende Kapitalgröße null Euro.
Was bedeutet „Zusätzliche Sparrate nötig“?
Diese Kennzahl zeigt, um welchen monatlichen Betrag Sie Ihre bisher eingegebene Sparrate unter den verwendeten Rendite- und Zeitannahmen erhöhen müssten, um die rechnerische Kapitallücke bis zum Rentenbeginn zu schließen. Die zusätzliche Sparrate wird auf Grundlage eines gleichbleibenden monatlichen Sparbetrags während der gesamten verbleibenden Ansparphase berechnet.
Kann ich den Altersvorsorge-Check ohne vorhandenes Kapital nutzen?
Ja. Sie können das vorhandene Vorsorgekapital mit null Euro angeben und ausschließlich eine monatliche Sparrate verwenden. Der Rechner zeigt dann, wie sich die geplanten Einzahlungen unter der gewählten Renditeannahme bis zum Rentenbeginn entwickeln könnten.
Was passiert, wenn ich bisher nichts für die Rente spare?
Sie können die monatliche Sparrate auf null Euro setzen. Der Rechner berücksichtigt dann nur das vorhandene Vorsorgekapital und dessen modellhafte Entwicklung. Falls dadurch eine Kapitallücke entsteht, wird die rechnerisch zusätzlich benötigte monatliche Sparrate ausgewiesen.
Welche Rendite sollte ich für die Ansparphase verwenden?
Die passende Renditeannahme hängt von der tatsächlichen Anlageform, dem Zeitraum und Ihrer persönlichen Risikobereitschaft ab. Da zukünftige Kapitalmarkterträge nicht garantiert werden können, empfiehlt es sich, mehrere unterschiedlich hohe Renditen zu vergleichen und keine besonders optimistische Annahme als sicher vorauszusetzen.
Warum gibt es eine separate Rendite für die Entnahmephase?
Während des Ruhestands wird vorhandenes Kapital regelmäßig verbraucht. Deshalb beeinflusst die mögliche Wertentwicklung des verbleibenden Vermögens, wie viel Kapital zu Beginn benötigt wird. Der Rechner verwendet für diese Phase eine eigene Renditeannahme, die unabhängig von der Rendite während des Vermögensaufbaus gewählt werden kann.
Berücksichtigt der Rechner Steuern und Sozialabgaben?
Nein. Der Altersvorsorge-Check PRO erwartet die regelmäßigen Renteneinkünfte bereits als geschätzte Nettobeträge. Eine eigenständige Berechnung zukünftiger Einkommensteuer, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge oder steuerlicher Folgen von Kapitalanlagen erfolgt nicht.
Werden bestehende betriebliche Renten berücksichtigt?
Ja. Erwartete regelmäßige Zahlungen aus einer betrieblichen Altersversorgung können bei den weiteren monatlichen Alterseinkünften berücksichtigt werden. Wichtig ist, möglichst den tatsächlich verfügbaren Nettobetrag anzusetzen und dieselbe Vorsorgeleistung nicht zusätzlich doppelt als frei verfügbares Kapital zu berücksichtigen.
Kann ich eine private Rentenversicherung berücksichtigen?
Ja. Wenn daraus später eine erwartete monatliche Zahlung entsteht, kann diese grundsätzlich unter den weiteren Alterseinkünften erfasst werden. Handelt es sich dagegen um tatsächlich frei verfügbares Kapital, das während des Ruhestands entnommen werden soll, kann eine Berücksichtigung beim vorhandenen Vorsorgekapital sinnvoll sein. Entscheidend ist, denselben Betrag nicht doppelt zu erfassen.
Kann ich mit dem Rechner früher in Rente gehen?
Sie können ein Renteneintrittsalter eingeben, das über Ihrem heutigen Alter liegt. Der Rechner berechnet dann die entsprechende Ansparphase und den Kapitalbedarf. Er prüft allerdings nicht automatisch, ob zum gewünschten Zeitpunkt ein gesetzlicher Rentenanspruch besteht oder welche Rentenabschläge entstehen könnten.
Wie lang kann die Rentenphase sein?
Der Altersvorsorge-Check PRO unterstützt eine geplante Rentendauer zwischen einem und 60 Jahren. Besonders bei einer längerfristigen Ruhestandsplanung empfiehlt es sich, auch einen vorsichtig gewählten längeren Zeitraum zu untersuchen.
Was passiert, wenn die gesetzliche Rente bereits ausreicht?
Wenn die erwartete gesetzliche Nettorente und die weiteren Alterseinkünfte mindestens so hoch sind wie das gewünschte Ruhestandsbudget, setzt der Rechner die monatliche Rentenlücke auf null Euro. Zusätzliche finanzielle Ziele oder besondere Ausgaben können dennoch einen eigenen Vorsorgebedarf verursachen.
Kann ich meine Sparrate später erhöhen?
Innerhalb eines Berechnungsdurchlaufs verwendet der Rechner eine gleichbleibende monatliche Sparrate. Eine automatische jährliche Erhöhung oder eine individuelle Staffelung unterschiedlicher Sparphasen ist nicht vorgesehen. Sie können jedoch mehrere Berechnungen mit unterschiedlichen Sparraten miteinander vergleichen.
Was zeigt die Jahresübersicht?
Die Jahresübersicht stellt für jedes Jahr bis zum Rentenbeginn das modellhafte Vorsorgekapital, die gesamten bis dahin geleisteten Einzahlungen und die inflationsbereinigte Kaufkraft dar. Dadurch lässt sich nachvollziehen, wie sich der Kapitalaufbau unter den gewählten Annahmen entwickelt.
Kann ich den Altersvorsorgebericht als PDF speichern?
Ja. Über die Druckfunktion können Sie Ihre vollständige PRO-Auswertung ausdrucken oder als PDF speichern. Der Bericht enthält die Eingaben, die wichtigsten Ergebnisse und die Entwicklung des Vorsorgekapitals während der Ansparphase.
Kann ich die Berechnung in Excel exportieren?
Ja. Der Altersvorsorge-Check PRO bietet einen CSV-Export mit den jährlichen Werten des Vorsorgekapitals, den Einzahlungen und der inflationsbereinigten Kaufkraft. Die Datei kann beispielsweise in Excel geöffnet und weiterverarbeitet werden.
Werden meine Finanzdaten an NurGeld.de übertragen?
Die eigentliche Berechnung erfolgt lokal in Ihrem Browser. Die eingegebenen Alters-, Einkommens- und Vorsorgewerte werden für die Berechnung nicht an den Server übertragen. Wenn Sie Ihre Ergebnisse dauerhaft dokumentieren möchten, können Sie diese selbst über die Druck- oder Exportfunktion sichern.
Wie oft sollte ich meine Altersvorsorge überprüfen?
Eine Überprüfung mindestens einmal jährlich ist sinnvoll. Besonders nach Veränderungen des Einkommens, einer längeren beruflichen Unterbrechung, dem Abschluss neuer Vorsorgeverträge oder einer erheblichen Veränderung des vorhandenen Vermögens sollten die Angaben aktualisiert werden. Auch neue Renteninformationen können eine erneute Berechnung sinnvoll machen.
Fazit: Mit dem Altersvorsorge-Check PRO frühzeitig die Rentenlücke erkennen und gezielt vorsorgen
Eine ausreichende Altersvorsorge entsteht nicht allein dadurch, dass regelmäßig Geld gespart wird. Entscheidend ist vielmehr, ob die später verfügbaren Renten- und Vermögenseinkünfte ausreichen, um den gewünschten Lebensstandard über die gesamte Ruhestandsphase zu finanzieren. Dabei müssen insbesondere der geplante Rentenbeginn, die Höhe der gesetzlichen und weiteren Rentenleistungen, die vorhandenen Rücklagen sowie die langfristige Inflation berücksichtigt werden. Wer diese Faktoren frühzeitig zusammenführt, kann mögliche Versorgungslücken erkennen und den notwendigen zusätzlichen Sparbedarf realistischer einschätzen.
Mit dem kostenlosen
Altersvorsorge-Check PRO von NurGeld.de können Sie Ihre persönliche Vorsorgesituation anhand nachvollziehbarer Eingaben analysieren. Der Rechner zeigt zunächst die monatliche Rentenlücke in heutiger Kaufkraft und berechnet anschließend, wie hoch dieser Fehlbetrag unter der gewählten Inflationsannahme beim Rentenbeginn nominal ausfallen könnte. Auf dieser Grundlage wird der benötigte Kapitalbetrag für die geplante Rentendauer ermittelt.
Zusätzlich berechnet das Tool, wie sich bereits vorhandenes Vorsorgekapital und regelmäßige Sparleistungen bis zum Rentenbeginn entwickeln könnten. Der direkte Vergleich mit dem benötigten Kapital zeigt, ob unter den gewählten Annahmen eine Finanzierungslücke entsteht. Besonders hilfreich ist die anschließend ausgewiesene zusätzliche monatliche Sparrate, mit der sich der notwendige zusätzliche Vermögensaufbau besser einschätzen lässt.
Allerdings sollten sämtliche Ergebnisse als vereinfachte Modellrechnungen verstanden werden. Tatsächliche Rentenleistungen, Kapitalmarktrenditen, Steuern, Sozialabgaben und Lebenshaltungskosten können erheblich von den verwendeten Annahmen abweichen. Zudem berücksichtigt der Rechner die Inflation während der Ansparphase, erhöht die monatlichen Entnahmen im späteren Ruhestand jedoch nicht automatisch weiter. Der tatsächliche Kapitalbedarf für eine dauerhaft kaufkraftgesicherte Versorgung kann deshalb höher ausfallen als der angezeigte Modellwert.
Wer seine Altersvorsorge regelmäßig überprüft, die eigene Rentenlücke kennt und die monatlichen Sparleistungen an seine finanziellen Möglichkeiten anpasst, schafft eine wichtige Grundlage für einen langfristig planbaren Ruhestand. Der Altersvorsorge-Check PRO unterstützt Sie dabei, den Zusammenhang zwischen Renteneinkünften, Inflation, Kapitalbedarf und Sparrate besser zu verstehen und rechtzeitig finanzielle Entscheidungen zu treffen.