Eine Aktie ist ein Wertpapier, das einen Anteil an einer Aktiengesellschaft verkörpert. Aktionäre sind damit am Unternehmen beteiligt und können unter anderem von Kurssteigerungen …
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A
Altersvorsorge bezeichnet sämtliche finanziellen Maßnahmen, mit denen Einkommen und Lebensstandard nach dem Ende des Erwerbslebens abgesichert werden sollen. Sie kann unter anderem aus gesetzlicher …
Ein Annuitätendarlehen ist ein Kredit mit einer grundsätzlich gleichbleibenden regelmäßigen Rate während der vereinbarten Sollzinsbindung. Die Rate besteht aus Zins und Tilgung: Während der …
Eine Anschlussfinanzierung ist die Fortführung eines Immobilienkredits nach Ablauf der vereinbarten Sollzinsbindung, wenn noch eine Restschuld besteht. Kreditnehmer vereinbaren dafür neue Finanzierungskonditionen mit ihrer …
Der Arbeitnehmer-Pauschbetrag ist ein gesetzlich festgelegter Werbungskostenabzug für Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit. Er beträgt 2026 jährlich 1.230 Euro und wird grundsätzlich automatisch berücksichtigt, auch …
Außergewöhnliche Belastungen sind zwangsläufig entstandene private Aufwendungen, die unter bestimmten Voraussetzungen bei der Einkommensteuer berücksichtigt werden können. Dazu zählen beispielsweise bestimmte Krankheits-, Pflege- oder …
B
Eine Baufinanzierung ist die langfristige Finanzierung des Kaufs, Baus oder teilweise auch der Modernisierung einer Immobilie durch Eigenkapital und Darlehen. Zentrale Bestandteile sind Darlehenshöhe, …
Der Beleihungswert ist der langfristig und vorsichtig ermittelte Wert einer Immobilie, der bei der Absicherung von Immobilienkrediten berücksichtigt wird. Er orientiert sich an nachhaltig …
Die betriebliche Altersvorsorge ist eine vom Arbeitgeber zugesagte Alters-, Invaliditäts- oder Hinterbliebenenversorgung im Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis. Sie kann durch den Arbeitgeber, durch Entgeltumwandlung …
Eine Bonitätsprüfung ist die Bewertung der Zahlungs- beziehungsweise Kreditwürdigkeit einer Person oder eines Unternehmens. Dabei können unter anderem Einkommen, bestehende Verpflichtungen, bisherige Zahlungserfahrungen und …
C
Der Cost-Average-Effekt beschreibt den Durchschnittskosteneffekt, der entsteht, wenn regelmäßig ein gleichbleibender Geldbetrag in eine Anlage mit schwankendem Preis investiert wird. Bei niedrigen Kursen werden …
D
Ein Darlehen ist eine vertraglich vereinbarte Überlassung von Geld oder bestimmten vertretbaren Sachen mit der Verpflichtung zur späteren Rückgabe beziehungsweise Rückzahlung. Bei Gelddarlehen stellt …
Ein Dispositionskredit ist eine von der Bank eingeräumte Kreditlinie auf einem Girokonto, mit der das Konto bis zu einem festgelegten Betrag überzogen werden kann. …
E
Der effektive Jahreszins beschreibt die tatsächlichen jährlichen Kosten eines Kredits in Prozent und berücksichtigt neben dem Sollzins weitere preisbestimmende Faktoren sowie die zeitliche Struktur …
Die Einkommensteuer ist eine Steuer auf das Einkommen natürlicher Personen. Ihre Höhe richtet sich grundsätzlich nach dem zu versteuernden Einkommen und einem progressiven Steuertarif, …
Die Entfernungspauschale ist ein steuerlicher Pauschalbetrag für Wege zwischen Wohnung und erster Tätigkeitsstätte. Arbeitnehmer können damit ihre beruflich veranlassten Arbeitswege als Werbungskosten geltend machen, …
Ein ETF ist ein börsengehandelter Investmentfonds, der häufig einen bestimmten Aktien-, Anleihen- oder anderen Marktindex nachbildet. Anleger können damit über ein einziges Wertpapier in …
Ein ETF-Sparplan ist eine automatisierte Form der Geldanlage, bei der regelmäßig ein festgelegter Betrag in einen börsengehandelten Indexfonds investiert wird. Er ermöglicht langfristigen Vermögensaufbau …
F
Eine Festgeldleiter ist eine Anlagestrategie, bei der ein Geldbetrag auf mehrere Festgeldanlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten verteilt wird. Dadurch werden einzelne Teilbeträge zu verschiedenen Zeitpunkten …
Ein Forward-Darlehen ist eine frühzeitig vereinbarte Anschlussfinanzierung für eine bestehende Immobilienfinanzierung, die erst zu einem zukünftigen Termin ausgezahlt wird. Kreditnehmer sichern sich damit bereits …
Ein Freistellungsauftrag ist eine Anweisung an ein Finanzinstitut, private Kapitalerträge bis zu einem festgelegten Betrag ohne Abzug von Kapitalertragsteuer auszuzahlen. Er ermöglicht die unmittelbare …
G
Die gesetzliche Rentenversicherung ist ein Zweig der deutschen Sozialversicherung und sichert Versicherte insbesondere im Alter sowie unter bestimmten Voraussetzungen bei Erwerbsminderung ab. Arbeitnehmer und …
Die Grunderwerbsteuer ist eine Steuer, die grundsätzlich beim Erwerb eines Grundstücks oder einer Immobilie in Deutschland anfällt. Ihre Höhe richtet sich nach der steuerlichen …
Der Grundfreibetrag bezeichnet den Teil des zu versteuernden Einkommens, bis zu dem grundsätzlich keine Einkommensteuer anfällt. Er dient dazu, das steuerliche Existenzminimum zu schützen. …
Die Grundschuld ist ein im Grundbuch eingetragenes Grundpfandrecht, das insbesondere zur Absicherung von Immobilienkrediten genutzt wird. Anders als die Hypothek ist sie nicht zwingend …
H
Die Homeoffice-Pauschale ist ein pauschaler steuerlicher Abzug für berufliche oder betriebliche Tätigkeiten in der eigenen Wohnung. 2026 können 6 Euro je begünstigtem Kalendertag und …
I
Inflation bezeichnet einen anhaltenden Anstieg des allgemeinen Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen. Dadurch sinkt die Kaufkraft des Geldes: Mit demselben Eurobetrag können im Durchschnitt …
Die Inflationsrate gibt an, um wie viel Prozent sich das allgemeine Preisniveau für Waren und Dienstleistungen innerhalb eines bestimmten Zeitraums verändert hat. Eine positive …
K
Die Kaufkraft beschreibt, wie viele Waren und Dienstleistungen mit einem bestimmten Geldbetrag gekauft werden können. Sie hängt vom allgemeinen Preisniveau ab und sinkt bei …
Kaufkraftverlust bezeichnet die Abnahme des realen Wertes eines Geldbetrags, wenn das allgemeine Preisniveau steigt. Dadurch lassen sich mit demselben Geld weniger Waren und Dienstleistungen …
Kaufnebenkosten sind zusätzliche Kosten, die beim Erwerb einer Immobilie neben dem eigentlichen Kaufpreis entstehen. Dazu gehören insbesondere Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchkosten sowie gegebenenfalls eine …
Ein Kredit ist die zeitlich begrenzte Überlassung von Geld oder Kaufkraft, die der Kreditnehmer nach vereinbarten Bedingungen zurückzahlen muss. In der Regel verlangt der …
Die Kreditrate ist der regelmäßig zu zahlende Betrag, mit dem ein Kredit zurückgezahlt wird. Bei klassischen verzinsten Krediten setzt sie sich grundsätzlich aus einem …
Kreditwürdigkeit bezeichnet die Einschätzung, ob eine Person oder ein Unternehmen finanzielle Verpflichtungen voraussichtlich zuverlässig und vertragsgemäß erfüllen kann. Bei Krediten werden dafür unter anderem …
L
Die Lohnsteuer ist die direkt vom Arbeitslohn einbehaltene Form der Einkommensteuer für Arbeitnehmer. Der Arbeitgeber berechnet sie anhand des Gehalts und der hinterlegten Lohnsteuermerkmale, …
M
Die Mietrendite zeigt, welchen laufenden Mietertrag eine vermietete Immobilie im Verhältnis zum Kaufpreis oder zum insgesamt eingesetzten Kapital erzielt. Sie wird üblicherweise als Prozentwert …
N
Ein Notgroschen ist eine kurzfristig verfügbare finanzielle Sicherheitsreserve für unerwartete Ausgaben und vorübergehende Einkommensausfälle. Er ermöglicht es, notwendige Zahlungen aus eigenen Mitteln zu leisten, …
P
Eine private Rentenversicherung ist ein freiwilliger Versicherungsvertrag zur zusätzlichen Altersvorsorge. Durch regelmäßige Beiträge oder eine Einmalzahlung wird Kapital aufgebaut, das später in eine lebenslange …
R
Ein Ratenkredit ist ein Darlehen, bei dem ein fester Geldbetrag ausgezahlt und über eine vereinbarte Laufzeit in regelmäßigen Raten zurückgezahlt wird. Die Zahlungen bestehen …
Die Realrendite bezeichnet die Rendite einer Geldanlage nach Berücksichtigung der Inflation. Sie zeigt, ob und in welchem Umfang die Kaufkraft des angelegten Vermögens tatsächlich …
Der Realzins bezeichnet einen Zinssatz, bei dem die Inflation berücksichtigt wird. Er zeigt, wie sich die Kaufkraft eines verzinsten Geldbetrags tatsächlich verändert. Liegt die …
Die Rendite beschreibt den finanziellen Ertrag einer Geldanlage im Verhältnis zum eingesetzten Kapital und wird üblicherweise in Prozent angegeben. Je nach Anlageform können unter …
Die Rentenlücke bezeichnet die Differenz zwischen dem finanziellen Bedarf im Ruhestand und den tatsächlich verfügbaren Alterseinkünften. Sie zeigt, welcher zusätzliche Betrag durch private oder …
Ein Rentenpunkt, offiziell Entgeltpunkt, bewertet das rentenversicherungspflichtige Einkommen eines Versicherten im Verhältnis zum durchschnittlichen Einkommen aller Versicherten. Wer in einem Jahr genau das maßgebliche …
Die Restschuld ist der Teil eines Kredits oder Darlehens, der zu einem bestimmten Zeitpunkt noch nicht zurückgezahlt wurde. Sie sinkt grundsätzlich durch Tilgungsleistungen und …
S
Die SCHUFA ist eine deutsche Wirtschaftsauskunftei, die bonitätsrelevante Informationen über Verbraucher verarbeitet und daraus unter anderem Einschätzungen zur Kreditwürdigkeit erstellt. Unternehmen können diese Informationen …
Eine SCHUFA-Auskunft enthält Informationen zur eigenen Bonität beziehungsweise zu bei der SCHUFA gespeicherten personenbezogenen Daten. Je nach Auskunftsart dient sie entweder der persönlichen Datenkontrolle …
Ein SCHUFA-Eintrag ist eine bei der Wirtschaftsauskunftei SCHUFA gespeicherte bonitätsrelevante Information über eine Person oder deren Vertragsverhältnisse. Ein solcher Eintrag ist nicht automatisch negativ. …
Der SCHUFA-Score ist eine Kennzahl zur statistischen Einschätzung der Kreditwürdigkeit einer Person anhand der bei der SCHUFA gespeicherten Scoring-Daten. Der neue Score reicht von …
Der Sollzins bezeichnet den Zinssatz, den ein Kreditnehmer für die Nutzung des geliehenen Kapitals bezahlen muss. Er dient als Grundlage für die Berechnung der …
Die Sollzinsbindung bezeichnet den vertraglich festgelegten Zeitraum, in dem der Sollzinssatz eines Darlehens unverändert bleibt. Sie wird besonders bei Immobilienfinanzierungen eingesetzt und schützt Kreditnehmer …
Sonderausgaben sind bestimmte private Aufwendungen, die das Einkommensteuerrecht ausdrücklich zum steuerlichen Abzug zulässt. Sie können das zu versteuernde Einkommen reduzieren und dadurch die Einkommensteuer …
Eine Sondertilgung ist eine zusätzliche Rückzahlung eines Kredits außerhalb der regulär vereinbarten Raten. Sie reduziert unmittelbar die Restschuld und kann dadurch zukünftige Zinskosten senken …
Der Sparer-Pauschbetrag ist ein pauschaler Betrag, der bei Einkünften aus Kapitalvermögen berücksichtigt wird und damit einen Teil der Kapitalerträge von der Einkommensteuer freistellen kann. …
Ein Sparplan ermöglicht es, in regelmäßigen Abständen einen festgelegten Geldbetrag zu sparen oder in ein Finanzprodukt zu investieren. Sparpläne können beispielsweise für Bankeinlagen, ETFs, …
Eine Steuererklärung übermittelt dem Finanzamt die für die Berechnung einer Steuer relevanten Angaben eines bestimmten Zeitraums. Bei Privatpersonen ist damit meistens die Einkommensteuererklärung gemeint, …
T
Tagesgeld ist eine verzinste Bankeinlage ohne feste Laufzeit, bei der das Guthaben grundsätzlich jederzeit verfügbar bleibt. Der Zinssatz ist normalerweise variabel und kann von …
Ein Tagesgeldkonto ist ein verzinstes Bankkonto ohne feste Laufzeit, bei dem das angelegte Guthaben grundsätzlich jederzeit verfügbar bleibt. Der Zinssatz ist normalerweise variabel und …
Die TER (Total Expense Ratio) bezeichnet die laufende Gesamtkostenquote eines Investmentfonds oder ETFs und wird als Prozentsatz des Fondsvermögens pro Jahr angegeben. Sie erleichtert …
Thesaurierend bedeutet, dass erwirtschaftete Erträge einer Geldanlage nicht ausgeschüttet, sondern innerhalb der Anlage wieder investiert werden. Bei thesaurierenden ETFs und Investmentfonds verbleiben beispielsweise Dividenden …
Die Tilgung bezeichnet die vollständige oder teilweise Rückzahlung eines Kredits oder Darlehens. Sie verringert unmittelbar die noch offene Restschuld und ist von den Kreditzinsen …
Die Tracking Difference bezeichnet die Renditedifferenz zwischen einem ETF und seinem zugrunde liegenden Vergleichsindex innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie zeigt, wie genau der ETF …
Der Tracking Error misst, wie stark die periodischen Renditeabweichungen eines Fonds oder ETFs von seiner Benchmark schwanken. Ein niedriger Tracking Error deutet bei passiven …
U
Eine Umschuldung bezeichnet die Ablösung eines oder mehrerer bestehender Kredite durch eine neue Finanzierung. Ziel ist häufig, niedrigere Zinsen zu erhalten, die monatliche Belastung …
V
Der Verkehrswert bezeichnet den Preis, der für eine Immobilie oder ein Grundstück zum jeweiligen Bewertungsstichtag unter gewöhnlichen Marktbedingungen voraussichtlich erzielt werden könnte. Berücksichtigt werden …
Die Versorgungslücke bezeichnet die Differenz zwischen dem finanziellen Bedarf im Ruhestand und den voraussichtlich verfügbaren Alterseinkünften. Sie zeigt, welcher zusätzliche Betrag durch private oder …
Volatilität bezeichnet die statistische Schwankungsintensität der Renditen einer Geldanlage innerhalb eines bestimmten Zeitraums. Sie wird üblicherweise als prozentuale Standardabweichung angegeben und häufig auf ein …
Die Vorfälligkeitsentschädigung ist ein finanzieller Ausgleich, den eine Bank unter bestimmten Voraussetzungen verlangen darf, wenn ein Kredit mit festem Zinssatz vorzeitig zurückgezahlt wird und …
W
Werbungskosten sind Aufwendungen, die in einem wirtschaftlichen Zusammenhang mit der Erzielung, Sicherung oder Erhaltung steuerpflichtiger Einnahmen stehen. Bei Arbeitnehmern gehören dazu beispielsweise Fahrtkosten zur …
Die Werbungskostenpauschale ist ein gesetzlicher Pauschbetrag, durch den beruflich bedingte Aufwendungen ohne Einzelnachweis steuerlich berücksichtigt werden. Für Arbeitnehmer beträgt der sogenannte Arbeitnehmer-Pauschbetrag 2026 insgesamt …
Z
Der Zins ist die Vergütung beziehungsweise der Preis für die zeitweise Überlassung von Geld oder Kapital. Sparer und Anleger können Zinsen für bereitgestelltes Kapital …
Der Zinseszins entsteht, wenn bereits erwirtschaftete Zinsen oder andere wiederangelegte Erträge künftig selbst weitere Erträge erzeugen. Dadurch wächst Kapital bei gleichbleibender Verzinsung nicht linear, …
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