15 Fragen und persönliche Orientierung zu möglichen Einsparungen bei laufenden Verträgen. Gib deine Werte ein und berechne dein Ergebnis direkt online.
Persönlicher Sparpotenzial-Check PRO
15 Fragen, ein persönlicher Sparbericht: Entdecke, welche Verträge du zuerst überprüfen solltest.
Die Berechnung nutzt vorsichtige Modellannahmen und keine aktuellen Tarifangebote. Sie ersetzt keinen individuellen Tarifvergleich. Deine Antworten werden für diese Auswertung im Browser verarbeitet und nicht durch diesen Rechner an einen Server gesendet.
Persönlicher Sparpotenzial-Check PRO: Versteckte Kosten erkennen und jährliche Ausgaben senken
Wie viel Geld könnten Sie jedes Jahr sparen, ohne auf wichtige Leistungen oder Lebensqualität verzichten zu müssen? Viele Haushalte bezahlen regelmäßig für Strom, Heizung, Versicherungen, Internet, Mobilfunk und Bankdienstleistungen, ohne die bestehenden Verträge häufiger zu überprüfen. Dabei verändern sich nicht nur Preise und Tarifangebote, sondern auch die persönlichen Anforderungen. Ein Mobilfunkvertrag, der vor einigen Jahren sinnvoll war, kann inzwischen zu teuer sein. Eine bestehende Versicherung enthält möglicherweise Leistungen, die längst nicht mehr benötigt werden, während ein alter Stromvertrag deutlich höhere Kosten verursachen könnte als ein passender aktueller Tarif. Solche Unterschiede fallen im Alltag häufig nicht auf, weil die Beträge jeden Monat automatisch abgebucht werden. Über ein vollständiges Jahr können sich vermeidbare Ausgaben jedoch zu einer erheblichen Summe addieren. Mit dem kostenlosen Persönlichen Sparpotenzial-Check PRO von NurGeld.de können Sie Ihre laufenden Haushaltskosten und Verträge systematisch überprüfen. Das Tool führt Sie durch 15 Fragen zu Strom, Heizung, Versicherungen, Internet, Mobilfunk, Kontoführungsgebühren, Kreditkarten, Krediten und Dispozinsen. Auf Grundlage Ihrer Antworten erstellt der Check einen persönlichen Sparbericht mit vorsichtig geschätzten Einsparmöglichkeiten und konkreten Hinweisen zu den wichtigsten Prüfbereichen. Dabei werden keine verbindlichen Einsparungen versprochen, sondern mögliche Ansatzpunkte für eine gezielte Kostenoptimierung aufgezeigt. So erkennen Sie, bei welchen Verträgen sich ein genauer Vergleich besonders lohnen könnte und wo Sie Ihre persönlichen Sparbemühungen zuerst ansetzen sollten.Was ist der persönliche Sparpotenzial-Check und wie funktioniert er?
Der Persönliche Sparpotenzial-Check PRO ist ein interaktiver Finanzcheck, mit dem Sie Ihre regelmäßigen Haushaltskosten anhand eines strukturierten Fragenkatalogs analysieren können. Anders als ein gewöhnlicher Haushaltsrechner müssen Sie dafür keine vollständige Einnahmen-Ausgaben-Rechnung erstellen oder sämtliche Kontoauszüge auswerten. Stattdessen beantwortet der Nutzer 15 Fragen zu typischen Ausgabenbereichen und bestehenden Vertragsverhältnissen. Daraus leitet das Tool ab, welche Verträge möglicherweise überprüft werden sollten und welche jährlichen Einsparmöglichkeiten sich unter bestimmten Modellannahmen ergeben könnten. Im Mittelpunkt stehen Kosten, die über längere Zeiträume immer wieder anfallen. Besonders interessant sind dabei Verträge, die seit mehreren Jahren unverändert bestehen oder bei denen sich persönliche Anforderungen verändert haben. Ein regelmäßiger Vertragscheck kann beispielsweise zeigen, dass ein älterer Stromtarif nicht mehr zu den aktuellen Verbrauchsgewohnheiten passt oder dass für mehrere Bank- und Kreditkartenleistungen Gebühren anfallen, obwohl bestimmte Leistungen kaum genutzt werden. Der Rechner verwendet bewusst keine tagesaktuellen Tarifangebote und ermittelt auch keine individuellen Marktpreise anhand von Postleitzahl, Verbrauch oder konkretem Anbieter. Stattdessen arbeitet er mit vorsichtigen Modellannahmen und festen Kostenbereichen. Die Ergebnisse zeigen deshalb eine unverbindliche Orientierung darüber, wo eine Prüfung sinnvoll sein könnte. Ob tatsächlich Geld gespart werden kann und wie hoch die mögliche Ersparnis wäre, lässt sich erst durch den Vergleich konkreter Vertragsbedingungen feststellen.Warum sich kleine monatliche Einsparungen langfristig lohnen können
Einzelne Vertragskosten wirken häufig unbedeutend, solange sie nur als monatlicher Betrag betrachtet werden. Zehn Euro weniger für das Girokonto oder den Mobilfunktarif erscheinen beispielsweise nicht wie eine besonders große Veränderung. Werden jedoch mehrere laufende Ausgaben dauerhaft reduziert, können daraus erhebliche jährliche Unterschiede entstehen. Angenommen, ein Haushalt könnte seine Stromkosten um monatlich 12 Euro reduzieren, beim Internet- und Mobilfunkvertrag weitere 15 Euro einsparen und die Kontoführungsgebühren um 8 Euro senken. Zusammen wären das 35 Euro weniger Ausgaben pro Monat. Über ein vollständiges Jahr entspricht dies 420 Euro. Nach fünf Jahren würden sich bei dauerhaft unveränderten Bedingungen rechnerisch 2.100 Euro ergeben.| Mögliche Kostenreduzierung | Monatlich | Jährlich |
|---|---|---|
| Stromvertrag | 12 € | 144 € |
| Internet und Mobilfunk | 15 € | 180 € |
| Kontoführung | 8 € | 96 € |
| Gesamte beispielhafte Ersparnis | 35 € | 420 € |
Welche Ausgaben untersucht der Sparpotenzial-Check?
Der Persönliche Sparpotenzial-Check PRO berücksichtigt verschiedene Bereiche, in denen laufende Verträge oder Finanzierungskosten entstehen können. Dazu gehören Strom und Gas, Kfz-Versicherungen sowie weitere Versicherungsprodukte, Internet und Mobilfunk, Girokonten, kostenpflichtige Kreditkarten, laufende Kredite und die Nutzung des Dispositionskredits. Dabei entscheidet das Tool anhand Ihrer Antworten, welche Bereiche überhaupt für eine weitere Prüfung infrage kommen. Wer beispielsweise keine kostenpflichtige Kreditkarte besitzt, erhält für Kreditkarten auch kein entsprechendes geschätztes Einsparpotenzial. Ebenso wird kein Kfz-Versicherungsvergleich vorgeschlagen, wenn keine Kfz-Versicherung vorhanden ist. Auch bei der Heizung wird unterschieden. Einen gesonderten Prüfbereich für Gas erstellt der Rechner, wenn Gas als Heizungsart angegeben wurde und der Gas- beziehungsweise Heiztarif seit mindestens einem Jahr nicht überprüft wurde. Bei Fernwärme oder elektrischen Heizsystemen wird dagegen nicht automatisch ein vergleichbares Gas-Sparpotenzial berechnet. Diese Unterscheidung ist wichtig, damit die Ergebnisliste möglichst zu den tatsächlichen Lebensumständen passt. Allerdings stellt das Tool keinen vollständigen Haushaltscheck sämtlicher Kostenarten dar. Beispielsweise werden Lebensmittel, Abonnements, Freizeitkosten, Miete oder regelmäßige Konsumausgaben nicht im Detail analysiert.Persönlichen Sparpotenzial-Check PRO richtig nutzen: Die 15 Fragen im Überblick
Der Check führt Sie nacheinander durch 15 Fragen. Jede Frage enthält vier beziehungsweise bei einigen Themen zwei oder drei festgelegte Antwortmöglichkeiten. Sie wählen jeweils die Antwort aus, die am besten zu Ihrer persönlichen Situation passt. Anschließend wechseln Sie zur nächsten Frage. Eine Fortschrittsanzeige zeigt, wie weit Sie bereits gekommen sind. Sie benötigen dafür keine vollständigen Vertragsunterlagen. Für ein aussagekräftiges Ergebnis ist es jedoch hilfreich, die ungefähren monatlichen Kosten und den Zeitpunkt des letzten Tarifvergleichs zu kennen. Wer bei mehreren Verträgen unsicher ist, kann die entsprechenden Angaben vorher anhand seiner Kontoauszüge oder Rechnungen überprüfen.Schritt 1: Haushaltsgröße und Stromkosten erfassen
Zu Beginn fragt das Tool, wie viele Personen in Ihrem Haushalt leben. Sie können zwischen einer, zwei, drei sowie vier oder mehr Personen wählen. Diese Information dient der persönlichen Einordnung, führt im aktuellen Berechnungsmodell jedoch nicht unmittelbar zu einem eigenen Haushaltsgrößenfaktor bei der Sparpotenzialberechnung. Anschließend wird Ihr monatlicher Stromabschlag abgefragt. Dabei können Sie zwischen weniger als 60 Euro, 60 bis 100 Euro, 101 bis 160 Euro oder mehr als 160 Euro auswählen. Besonders wichtig ist die nächste Frage: Wann haben Sie zuletzt Ihren Stromtarif verglichen? Hier unterscheidet der Rechner zwischen einem Vergleich innerhalb des letzten Jahres, vor ein bis zwei Jahren, vor mehr als zwei Jahren oder noch nie. Liegt die letzte Prüfung mindestens ein Jahr zurück, kann das Tool daraus einen möglichen Strom-Prüfbereich ableiten. Je länger der Vertrag nicht verglichen wurde, desto höher fällt innerhalb des Modells die geschätzte mögliche Einsparspanne aus. Dabei arbeitet der Rechner mit pauschalen monatlichen Abschlagswerten für die jeweiligen Antwortkategorien. Diese dienen ausschließlich der vereinfachten Hochrechnung. Die tatsächliche Stromrechnung hängt dagegen insbesondere vom Jahresverbrauch, Arbeitspreis, Grundpreis und den jeweiligen Vertragsbedingungen ab. Wer seinen Stromtarif überprüfen möchte, sollte deshalb neben dem monatlichen Abschlag möglichst auch den tatsächlichen Jahresverbrauch in Kilowattstunden kennen.Schritt 2: Heizungsart und Heizkosten überprüfen
Im nächsten Themenbereich fragt der Check nach Ihrer Heizungsart. Zur Auswahl stehen Gas, Fernwärme, Wärmepumpe beziehungsweise Strom und sonstige Heizarten. Anschließend geben Sie an, wie hoch Ihre monatlichen Heizkosten ungefähr sind. Das Tool verwendet hierfür vier Kostenbereiche: unter 80 Euro, 80 bis 150 Euro, 151 bis 250 Euro und über 250 Euro. Die folgende Frage betrifft den Zeitpunkt des letzten Heiz- oder Gastarifvergleichs. Auch hier unterscheidet der Check, ob die letzte Prüfung innerhalb eines Jahres, vor ein bis zwei Jahren oder noch länger zurückliegt beziehungsweise nicht zutreffend ist. Ein rechnerisches Einsparpotenzial im Bereich Gas wird nur unter den im Tool vorgesehenen Bedingungen ermittelt. Voraussetzung ist, dass Sie mit Gas heizen und den entsprechenden Tarif seit mindestens einem Jahr nicht mehr überprüft haben. Bei Fernwärme, Wärmepumpen oder anderen Heizsystemen wird nicht automatisch dieselbe Einsparberechnung durchgeführt. Das bedeutet allerdings nicht, dass in diesen Bereichen grundsätzlich keine Sparmöglichkeiten bestehen. Mögliche Einsparungen durch ein anderes Heizverhalten, technische Einstellungen oder eine Verbesserung der Energieeffizienz sind lediglich nicht Gegenstand dieser Tarifmodellrechnung.Schritt 3: Versicherungen und bestehende Verträge prüfen
Ein weiterer Themenbereich beschäftigt sich mit den vorhandenen Versicherungen. Zunächst fragt der Check, ob eine Kfz-Versicherung besteht. Anschließend geben Sie an, wann Sie Ihre Versicherungsverträge zuletzt verglichen haben. Wenn eine Kfz-Versicherung vorhanden ist und der letzte Vergleich mindestens ein Jahr zurückliegt, kann das Tool ein jährliches Einsparpotenzial für einen entsprechenden Vertragsvergleich ausweisen. Bei Versicherungsverträgen, die seit längerer Zeit nicht mehr überprüft wurden, berücksichtigt der Check außerdem einen gesonderten Bereich für weitere Versicherungen. Dazu gehören grundsätzlich mögliche Kostenüberschneidungen oder Policen, die aufgrund veränderter Lebensumstände nicht mehr benötigt werden. Dabei gilt eine wichtige Einschränkung: Eine günstige Versicherung ist nicht automatisch eine gute Versicherung. Besonders bei Privathaftpflicht, Berufsunfähigkeit, Wohngebäudeversicherung oder anderen wichtigen Absicherungen sollte der tatsächliche Leistungsumfang immer Vorrang vor einer reinen Beitragssenkung haben. Deshalb gibt der Persönliche Sparpotenzial-Check PRO ausdrücklich den Hinweis, bestehende Versicherungen nicht allein aufgrund ihres Preises zu kündigen. Entscheidend ist, ob der benötigte Schutz vollständig erhalten bleibt.Schritt 4: Internet und Mobilfunk analysieren
Im nächsten Bereich geht es um Ihre monatlichen Kosten für Internet und Mobilfunk. Sie können angeben, ob Sie weniger als 30 Euro, zwischen 30 und 60 Euro, zwischen 61 und 100 Euro oder mehr als 100 Euro pro Monat bezahlen. Danach fragt der Rechner nach der Laufzeit Ihrer Telekommunikationsverträge. Zur Auswahl stehen unter zwölf Monate, ein bis zwei Jahre, mehr als zwei Jahre sowie unterschiedliche Laufzeiten. Wenn Verträge seit mehr als zwei Jahren bestehen oder verschiedene Laufzeiten vorliegen, berücksichtigt der Check einen möglichen Einsparbereich für Internet und Mobilfunk. Hier können beispielsweise ältere Tarifmodelle, ungenutzte Datenvolumen oder nicht mehr benötigte Zusatzleistungen interessant sein. Besonders wichtig ist ein Blick auf die tatsächlich verwendeten Leistungen. Wer einen sehr großen Mobilfunktarif besitzt, aber regelmäßig nur wenig Datenvolumen benötigt, könnte möglicherweise mit einem kleineren Tarif auskommen. Umgekehrt sollte bei einem vermeintlich günstigeren Angebot geprüft werden, ob Netzqualität, Geschwindigkeit, Datenvolumen und mögliche Zusatzkosten weiterhin zum Bedarf passen. Auch beim Internetanschluss kann ein Vergleich sinnvoll sein. Dabei sollte jedoch nicht nur der monatliche Preis betrachtet werden, sondern auch die Anschlussgeschwindigkeit, mögliche Einmalkosten, Preisänderungen nach einer Aktionsphase und die vertragliche Laufzeit.Schritt 5: Kontoführung und Kreditkarten überprüfen
Ein weiterer Bestandteil des Sparpotenzial-Checks sind die laufenden Bankgebühren. Der Rechner fragt zunächst nach den monatlichen Kontoführungsgebühren. Sie können auswählen, ob keine Gebühren anfallen, ob Sie bis zu 5 Euro, zwischen 6 und 10 Euro oder mehr als 10 Euro monatlich bezahlen. Bei kostenpflichtigen Girokonten wird eine mögliche Einsparspanne ermittelt. Dabei verwendet das Tool pauschale Modellwerte, die einen Teil oder bei günstigen Alternativen möglicherweise die gesamten angesetzten Gebühren als Prüfpotenzial betrachten. Ein Kontowechsel sollte allerdings nicht ausschließlich anhand der Grundgebühr erfolgen. Auch Bargeldversorgung, Kartenleistungen, mögliche Buchungskosten, Kreditmöglichkeiten und persönlicher Service können für die Gesamtbewertung wichtig sein. Zusätzlich fragt der Rechner, ob Sie kostenpflichtige Kreditkarten besitzen. Hier können Sie angeben, dass keine, eine oder mehrere entsprechende Karten vorhanden sind. Wer eine oder mehrere kostenpflichtige Kreditkarten nutzt, erhält einen eigenen Prüfpunkt. Dabei sollte insbesondere untersucht werden, ob die tatsächlich genutzten Leistungen den Jahresbeitrag rechtfertigen. Manche Karten enthalten beispielsweise Reiseversicherungen, besondere Zahlungsfunktionen oder zusätzliche Leistungen, deren tatsächlicher Wert vom persönlichen Nutzungsverhalten abhängt. Die pauschale Einsparspanne bedeutet deshalb nicht, dass eine kostenpflichtige Kreditkarte grundsätzlich überflüssig ist. Sie soll lediglich dazu anregen, Gebühren und Leistungen kritisch miteinander zu vergleichen.Schritt 6: Kredite und Dispozinsen untersuchen
Im Kreditbereich fragt der Persönliche Sparpotenzial-Check PRO, ob laufende Kredite bestehen. Zur Auswahl stehen keine Kredite, ein Ratenkredit, ein Autokredit oder mehrere Kredite. Wenn entsprechende Finanzierungen vorhanden sind, kann der Rechner einen zusätzlichen Prüfbereich ausweisen. Dabei geht es insbesondere um den Effektivzins, die verbleibende Laufzeit und die Frage, ob eine Umschuldung tatsächlich wirtschaftlich günstiger sein könnte. Allerdings ist eine Umschuldung nicht automatisch sinnvoll. Ein neuer Kredit mit einer niedrigeren Monatsrate kann durch eine längere Laufzeit insgesamt teurer werden. Auch mögliche Kosten einer vorzeitigen Rückzahlung oder neue Vertragsbedingungen müssen berücksichtigt werden. Deshalb weist der Rechner ausdrücklich darauf hin, die tatsächlichen Gesamtkosten einer Umschuldung zu vergleichen. Anschließend fragt das Tool, wie häufig Sie den Dispositionskredit Ihres Girokontos nutzen. Zur Auswahl stehen nie, selten, gelegentlich oder häufig. Bei gelegentlicher beziehungsweise häufiger Nutzung kann ein zusätzlicher Prüfpunkt erscheinen. Besonders eine dauerhafte Kontoüberziehung kann erhebliche Zinskosten verursachen. Eine gezielte Rückzahlung oder eine günstigere Finanzierung kann deshalb unter bestimmten Voraussetzungen zu einer finanziellen Entlastung führen. Auch hier handelt es sich ausschließlich um einen Hinweis auf möglichen Prüfbedarf. Ohne den tatsächlich genutzten Dispobetrag, den Zinssatz und die Nutzungsdauer kann das Tool keine genaue persönliche Zinsersparnis berechnen.Schritt 7: Allgemeines Vertragsverhalten bewerten
Die letzte Frage beschäftigt sich mit Ihrem allgemeinen Verhalten bei laufenden Verträgen. Sie geben an, ob Sie Ihre Verträge jährlich, alle zwei Jahre, selten oder nie überprüfen. Diese Antwort ergänzt die persönliche Bestandsaufnahme. Im aktuellen Berechnungsmodell führt sie jedoch nicht automatisch zu einem zusätzlichen pauschalen Einsparbetrag. Die konkreten Prüfbereiche ergeben sich vor allem aus Ihren Angaben zu den einzelnen Verträgen, deren Kosten und dem Zeitpunkt früherer Vergleiche. Wenn sämtliche Fragen beantwortet wurden, können Sie Ihren persönlichen Sparbericht erstellen. Praxis-Tipp: Beantworten Sie die 15 Fragen möglichst anhand Ihrer tatsächlichen Kosten. Besonders hilfreich sind aktuelle Strom- und Gasrechnungen, Internet- und Mobilfunkabrechnungen sowie eine Übersicht Ihrer Versicherungs- und Bankgebühren. Schon wenige Minuten Vorbereitung können helfen, die richtigen Vertragsbereiche für eine anschließende Prüfung zu identifizieren.Persönlicher Sparbericht: Was bedeuten die Ergebnisse des Sparpotenzial-Checks?
Nach Abschluss der 15 Fragen erstellt der Persönliche Sparpotenzial-Check PRO eine individuelle Übersicht. Sie enthält die untere und obere jährliche Einsparorientierung sowie die Anzahl der erkannten Prüfbereiche. Anschließend werden die einzelnen Themen nach der Höhe ihres modellierten oberen Einsparpotenzials sortiert. Dadurch sehen Sie zuerst diejenigen Bereiche, bei denen die vom Tool verwendeten Modellannahmen die größte mögliche jährliche Entlastung ergeben. Besonders hilfreich ist diese Priorisierung, wenn mehrere Verträge seit längerer Zeit nicht überprüft wurden und Sie nicht wissen, womit Sie beginnen sollten.Untere und obere Einsparorientierung verstehen
Der Rechner zeigt keine einzelne garantierte Sparsumme, sondern eine Spanne. Die untere Orientierung beschreibt eine vorsichtigere Modellannahme, während die obere Orientierung eine unter den verwendeten Voraussetzungen höhere mögliche Entlastung darstellt. Die Berechnung erfolgt je nach Vertragsbereich unterschiedlich. Beim Strom- und Gastarif verwendet das Tool prozentuale Modellwerte bezogen auf angenommene jährliche Abschlagskosten. Bei anderen Verträgen arbeitet es teilweise mit festen jährlichen Prüfspannen oder mit Anteilen an pauschal angesetzten Gebühren. Bei einem Girokonto können beispielsweise Gebühren unter bestimmten Annahmen ganz oder teilweise vermeidbar sein. Bei Krediten lässt sich dagegen ohne konkrete Informationen zur Finanzierung kein verlässlicher Einsparbetrag bestimmen. Deshalb kann die untere Orientierung in einzelnen Bereichen auch null Euro betragen. Besonders wichtig ist, dass die ausgewiesenen Beträge keine individuelle Einspargarantie und kein Live-Tarifvergleich sind. Die tatsächliche Ersparnis hängt davon ab, ob überhaupt ein geeigneter günstigerer Vertrag verfügbar ist und ob ein Wechsel ohne zusätzliche Nachteile möglich wäre.Warum die Gesamtsumme nicht als sichere Ersparnis verstanden werden darf
Der persönliche Sparbericht addiert die einzelnen unteren und oberen Modellwerte zu einer jährlichen Gesamtspanne. Dadurch erhalten Sie einen schnellen Überblick über mögliche Einsparbereiche. Allerdings können sich einzelne Bereiche überschneiden. Außerdem beruhen die Berechnungen auf pauschalen Kosten- und Einsparannahmen. Deshalb sollte die Gesamtspanne nicht als Betrag verstanden werden, den Sie durch einige Vertragswechsel automatisch erhalten würden. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass manche Einsparmöglichkeiten von konkreten Bedingungen abhängen. Beispielsweise kann eine kostenpflichtige Kreditkarte Leistungen enthalten, die bei einer Kündigung anderweitig bezahlt werden müssten. Ein günstigerer Versicherungsvertrag kann einen geringeren Leistungsumfang besitzen. Auch ein Strom- oder Gasvertrag kann besondere Preisgarantien oder andere Konditionen enthalten. Die angezeigte Gesamtsumme ist deshalb vor allem eine Orientierung für die Reihenfolge Ihrer Vertragsprüfung.Welche Handlungsempfehlungen zeigt der Sparbericht?
Für jeden erkannten Prüfbereich erstellt der Rechner einen kurzen Hinweis. Beim Stromtarif wird beispielsweise empfohlen, den Strompreis und den Grundpreis anhand des tatsächlichen Jahresverbrauchs zu überprüfen. Bei einem Gasvertrag stehen Gaspreis, Laufzeit und Preisgarantie im Mittelpunkt. Im Versicherungsbereich geht es insbesondere um Leistungen, Selbstbeteiligungen, Kündigungsfristen und mögliche Doppelversicherungen. Bei Internet und Mobilfunk sollten Vertragslaufzeit, Datenvolumen und tatsächlicher Bedarf betrachtet werden. Bei Bankkonten und Kreditkarten empfiehlt sich ein Vergleich der laufenden Gebühren mit den tatsächlich genutzten Leistungen. Im Kreditbereich stehen Effektivzins und Restlaufzeit im Mittelpunkt, während bei einer Dispobelastung insbesondere die tatsächlichen Zinskosten geprüft werden sollten. Die einzelnen Empfehlungen bilden zusammen eine persönliche Aufgabenübersicht. Sie können diese anschließend schrittweise abarbeiten, ohne sämtliche Vertragsbereiche gleichzeitig untersuchen zu müssen.Praxisbeispiel: Wie viel Sparpotenzial steckt in Strom, Internet und Girokonto?
Ein Beispiel verdeutlicht, wie die Modellrechnung funktioniert. Angenommen, ein Haushalt zahlt monatlich zwischen 101 und 160 Euro Stromabschlag. Der letzte Stromtarifvergleich liegt mehr als zwei Jahre zurück. Für Internet und Mobilfunk werden monatlich zwischen 61 und 100 Euro ausgegeben, und die Verträge haben unterschiedliche Laufzeiten. Zusätzlich fallen Kontoführungsgebühren zwischen 6 und 10 Euro monatlich an. In allen anderen abgefragten Bereichen werden für dieses Beispiel keine weiteren Einsparpositionen ausgelöst. Der Haushalt besitzt also beispielsweise keine kostenpflichtige Kreditkarte, nutzt keinen Dispo, hat keine laufenden Kredite und erfüllt auch nicht die Bedingungen für einen zusätzlichen Versicherungs- oder Gas-Prüfbereich. Aus diesen Antworten entsteht folgende modellhafte Auswertung:| Prüfbereich | Untere Orientierung/Jahr | Obere Orientierung/Jahr |
|---|---|---|
| Strom | 78 € | 203 € |
| Internet und Mobilfunk | 48 € | 173 € |
| Girokonto | 38 € | 96 € |
| Gesamte Sparpotenzial-Orientierung | 164 € | 472 € |