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NurGeld Versicherungscheck Pro
Welche Versicherungen brauchst du wirklich?
Analysiere deine persönliche Situation, bestehende Absicherung und finanzielle Risiken. Der Check priorisiert existenzielle Risiken, erkennt mögliche Lücken und zeigt, welche Verträge du konkret prüfen solltest.
Schritt 1 von 714 %
Deine persönliche Auswertung
Versicherungsprofil
–Schutz-Check
1. Zuerst absichern
2. Bestehende Verträge prüfen
3. Situationsabhängiger Schutz
4. Nicht automatisch nötig
Persönlicher Maßnahmenplan
Stress-Szenarien
Wichtig: Der Versicherungscheck bewertet typische private Risiken anhand deiner Angaben. Vertragsbedingungen, Ausschlüsse, Wartezeiten und persönliche Besonderheiten können nur anhand der konkreten Versicherungsunterlagen beurteilt werden. Ein hoher Beitrag bedeutet nicht automatisch einen schlechten Vertrag und ein niedriger Beitrag nicht automatisch einen guten.
Versicherungscheck PRO: Welche Versicherungen brauchen Sie wirklich?
Eine gute Absicherung schützt vor finanziellen Risiken, die den eigenen Lebensstandard gefährden oder im schlimmsten Fall die wirtschaftliche Existenz bedrohen können. Trotzdem besitzen viele Menschen Versicherungsverträge, deren Leistungen sie kaum kennen, während an anderer Stelle möglicherweise wichtige Absicherungen fehlen. Hinzu kommt, dass sich der persönliche Versicherungsbedarf im Laufe des Lebens erheblich verändern kann. Wer eine Familie gründet, eine Immobilie kauft, selbstständig wird oder größere finanzielle Verpflichtungen übernimmt, ist häufig anderen Risiken ausgesetzt als zuvor. Gleichzeitig führen unnötige Zusatzversicherungen, veraltete Verträge und doppelt abgesicherte Leistungen möglicherweise zu vermeidbaren Kosten. Mit dem kostenlosen Versicherungscheck PRO von NurGeld.de können Sie Ihre persönliche Versicherungssituation in sieben Schritten systematisch überprüfen. Der Check berücksichtigt Ihre Familienverhältnisse, das Haushaltseinkommen, vorhandene Rücklagen, die berufliche Situation, Wohneigentum, Fahrzeuge und besondere persönliche Risiken. Zusätzlich können Sie Ihre bestehenden Versicherungen erfassen und wichtige Vertragsmerkmale wie Versicherungssummen, Berufsunfähigkeitsrente und jährliche Beiträge überprüfen lassen. Die individuelle Auswertung zeigt, wo existenzielle Absicherungslücken bestehen könnten, welche Verträge genauer geprüft werden sollten und welche Versicherungen für Ihre Situation möglicherweise nicht erforderlich sind. Dadurch erhalten Sie eine nachvollziehbare Grundlage, um Ihren Versicherungsschutz bedarfsgerecht zu gestalten, finanzielle Risiken besser einzuschätzen und unnötige Versicherungsbeiträge zu vermeiden.Welche Versicherungen sind wirklich wichtig und welche können entbehrlich sein?
Nicht jede Versicherung ist für jeden Menschen gleichermaßen sinnvoll. Der persönliche Absicherungsbedarf hängt insbesondere davon ab, welche finanziellen Folgen ein bestimmter Schaden verursachen könnte und ob dieser Schaden aus eigenen Rücklagen bewältigt werden kann. Eine unerwartete Reparatur oder der Verlust eines kleineren Gegenstands ist für einen Haushalt mit ausreichendem finanziellen Polster möglicherweise ärgerlich, aber wirtschaftlich tragbar. Ein schwerer Personenschaden, eine dauerhafte Berufsunfähigkeit oder ein großer Gebäudeschaden kann dagegen finanzielle Folgen haben, die das vorhandene Vermögen weit übersteigen. Deshalb sollte eine sinnvolle Versicherungsplanung nicht damit beginnen, möglichst viele Policen abzuschließen. Stattdessen ist zunächst zu prüfen, welche Risiken den Lebensunterhalt, das Einkommen, erhebliche Vermögenswerte oder die finanzielle Versorgung anderer Menschen gefährden könnten. Erst danach stellt sich die Frage, welche zusätzlichen Versicherungen für mehr Komfort oder zur Verringerung überschaubarer finanzieller Belastungen sinnvoll sind. Der Versicherungscheck PRO verwendet genau diesen Ansatz. Er priorisiert insbesondere mögliche existenzielle Absicherungslücken und unterscheidet diese von zusätzlichen, individuell sinnvollen Versicherungen. Bereits bestehende Verträge werden nicht automatisch als ausreichender Schutz bewertet. Vielmehr weist das Tool darauf hin, dass auch bei vorhandener Versicherung die Deckungssumme, der Leistungsumfang, mögliche Ausschlüsse und die Aktualität der Vertragsbedingungen entscheidend sind.Privathaftpflicht: Schutz vor besonders hohen Schadenersatzforderungen
Zu den wichtigsten freiwilligen Versicherungen für private Haushalte gehört die Privathaftpflichtversicherung. Sie schützt im Rahmen der vereinbarten Bedingungen vor berechtigten Schadenersatzansprüchen Dritter und wehrt unberechtigte Forderungen ab. Besonders relevant ist, dass ein selbst verursachter Personenschaden unter Umständen sehr hohe finanzielle Folgen haben kann. Dazu gehören beispielsweise langfristige Behandlungskosten, Verdienstausfälle oder dauerhafte Unterstützungsleistungen. Eine ausreichend hohe Versicherungssumme ist deshalb entscheidend. Der Versicherungscheck PRO fragt ab, ob die Deckungssumme unter 10 Millionen Euro, zwischen 10 und 49 Millionen Euro oder bei mindestens 50 Millionen Euro liegt. Ist eine Privathaftpflicht vorhanden, aber eine Deckung von weniger als 10 Millionen Euro angegeben, erscheint ein zusätzlicher Prüfhinweis. Daraus folgt nicht automatisch, dass ein Vertrag mit einer höheren Deckungssumme sämtliche Risiken abdecken würde. Entscheidend sind auch die vereinbarten Bedingungen, Selbstbeteiligungen und eingeschlossenen Leistungen. Fehlt eine Privathaftpflichtversicherung vollständig, stuft der Check dies unabhängig von den übrigen persönlichen Angaben als Absicherungsbedarf mit hoher Priorität ein. Das ist nachvollziehbar, weil Schadenersatzforderungen unter bestimmten Umständen das gesamte vorhandene Vermögen und zukünftige Einkünfte belasten können. Der konkrete Tarif sollte dennoch zum Haushalt passen, insbesondere hinsichtlich mitversicherter Personen und besonderer Haftungsrisiken.Berufsunfähigkeitsversicherung: Das eigene Einkommen absichern
Für viele Erwerbstätige stellt ihre Arbeitskraft einen der wichtigsten wirtschaftlichen Werte dar. Wer über viele Jahre regelmäßig ein Einkommen erzielt, finanziert damit den Lebensunterhalt, Wohnkosten, Kredite und häufig auch den langfristigen Vermögensaufbau. Kann diese Erwerbstätigkeit aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr ausgeübt werden, können erhebliche finanzielle Schwierigkeiten entstehen. Besonders betroffen sind Haushalte, die überwiegend von einem einzigen Arbeitseinkommen abhängig sind. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann unter den vertraglichen Voraussetzungen eine monatliche Rente leisten, wenn die versicherte Person ihren zuletzt ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im vereinbarten Umfang ausüben kann. Dabei kommt es auf die genauen Versicherungsbedingungen an. Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente folgt anderen Voraussetzungen und ersetzt nicht automatisch das vorherige Nettoeinkommen. Im Versicherungscheck PRO geben Sie an, ob Ihr Arbeitseinkommen für den Lebensunterhalt unverzichtbar ist und welche berufliche Situation vorliegt. Bei entsprechender Einkommensabhängigkeit wird eine fehlende Berufsunfähigkeitsabsicherung grundsätzlich als hohe Prüfpriorität eingestuft, sofern Sie sich nicht bereits im Ruhestand befinden. Wenn bereits eine Berufsunfähigkeitsversicherung besteht, können Sie die vereinbarte monatliche BU-Rente erfassen. Liegt diese nach den eingegebenen Werten unter 50 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens, erzeugt der Rechner einen zusätzlichen Hinweis zur Prüfung der Rentenhöhe. Die Grenze ist dabei ein vereinfachter Prüfmaßstab und keine allgemeingültige Empfehlung für eine ausreichende Berufsunfähigkeitsrente. Maßgeblich sind insbesondere die persönlichen Lebenshaltungskosten, die Einkünfte anderer Haushaltsmitglieder, bestehende Ansprüche und die notwendige Altersvorsorge.Risikolebensversicherung: Angehörige und Immobilienfinanzierung schützen
Eine Risikolebensversicherung kann besonders sinnvoll sein, wenn andere Personen finanziell vom eigenen Einkommen abhängig sind. Das betrifft beispielsweise Familien mit Kindern, Paare mit unterschiedlich hohen Einkommen oder Haushalte mit einer größeren Immobilienfinanzierung. Stirbt die versicherte Person während der Vertragslaufzeit, wird unter den vereinbarten Voraussetzungen die Versicherungssumme ausgezahlt. Dadurch können Hinterbliebene beispielsweise laufende Verpflichtungen erfüllen oder einen Teil des weggefallenen Einkommens ersetzen. Der Versicherungscheck PRO berücksichtigt deshalb, ob Kinder vorhanden sind, andere Personen finanziell von Ihnen abhängen oder noch eine Immobilienfinanzierung läuft. Treffen entsprechende Angaben zu und wurde keine Risikolebensversicherung markiert, erscheint ein Hinweis mit hoher Priorität. Bei einer vorhandenen Versicherung können Sie zusätzlich die vereinbarte Todesfallsumme eingeben. Wenn eine Immobilienfinanzierung besteht und die angegebene Versicherungssumme unter 100.000 Euro liegt, weist der Check darauf hin, dass diese möglicherweise nicht ausreichen könnte. Ob das tatsächlich der Fall ist, hängt jedoch nicht von einer pauschalen Grenze ab. Entscheidend sind die offene Darlehensrestschuld, weitere Einkünfte, die Versorgung der Hinterbliebenen und vorhandene Rücklagen.Wohngebäudeversicherung und Kfz-Haftpflicht: Eigentums- und Haftungsrisiken absichern
Wer ein eigenes Haus besitzt, trägt grundsätzlich das wirtschaftliche Risiko größerer Gebäudeschäden. Insbesondere Brand, Leitungswasserschäden und bestimmte Naturereignisse können hohe Reparatur- oder Wiederherstellungskosten verursachen. Eine passende Wohngebäudeversicherung gehört deshalb für viele Hauseigentümer zu den zentralen Absicherungen. Wichtig ist, dass die Versicherungssumme beziehungsweise das verwendete Wertermittlungsverfahren zum Gebäude passt und besondere Gefahren sowie vorhandene technische Anlagen berücksichtigt werden. Der Versicherungscheck PRO stuft eine fehlende Wohngebäudeversicherung bei einem selbst genutzten Haus als hohe Prüfpriorität ein. Bei einer Eigentumswohnung weist das Tool dagegen auf die Gebäudeabsicherung durch die Wohnungseigentümergemeinschaft hin. Hier sollte insbesondere überprüft werden, welcher Versicherungsschutz besteht, welche Selbstbeteiligungen vereinbart sind und ob zusätzliche individuelle Risiken bestehen. Für zulassungspflichtige Kraftfahrzeuge ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung grundsätzlich gesetzlich vorgeschrieben. Sie deckt im Rahmen der gesetzlichen und vertraglichen Voraussetzungen Schäden ab, die anderen durch den Betrieb des Fahrzeugs entstehen. Eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung kann zusätzliche Risiken am eigenen Fahrzeug absichern, ist aber nicht für jeden Fahrzeughalter gleichermaßen sinnvoll. Der Bedarf hängt unter anderem vom Fahrzeugwert, der Finanzierung und der persönlichen Fähigkeit ab, einen Schaden selbst zu tragen.Welche Versicherungen sind nicht automatisch notwendig?
Neben den grundlegenden Absicherungen existieren zahlreiche ergänzende Versicherungsprodukte. Dazu gehören beispielsweise Zahnzusatz-, Unfall-, Rechtsschutz-, Hausrat- oder Pflegezusatzversicherungen. Solche Verträge können im Einzelfall sinnvoll sein, sollten jedoch nicht ohne Prüfung des persönlichen Bedarfs abgeschlossen werden. Bei einer Zahnzusatzversicherung ist beispielsweise zu berücksichtigen, welche Leistungen die gesetzliche Krankenversicherung bereits übernimmt, welche zusätzlichen Behandlungen gewünscht werden und wie hoch die langfristigen Versicherungsbeiträge ausfallen. Eine private Unfallversicherung kann unter bestimmten Voraussetzungen finanzielle Folgen eines Unfalls absichern, ersetzt jedoch nicht automatisch eine umfassende Absicherung der Arbeitskraft. Eine Rechtsschutzversicherung kann die finanziellen Risiken bestimmter Rechtsstreitigkeiten reduzieren, übernimmt aber nicht sämtliche denkbaren Streitfälle. Der Versicherungscheck PRO behandelt solche Produkte deshalb differenziert. Je nach persönlicher Situation können sie als sinnvoller zusätzlicher Prüfbereich erscheinen oder ausdrücklich als nicht automatisch notwendig eingeordnet werden. Das verhindert, dass eine lange Versicherungsliste fälschlicherweise mit einer besonders guten Absicherung gleichgesetzt wird.Versicherungscheck PRO richtig nutzen und die persönliche Risikoanalyse verstehen
Der Versicherungscheck PRO von NurGeld.de führt Sie durch sieben aufeinander aufbauende Schritte. Dabei werden zunächst persönliche Lebensumstände und mögliche finanzielle Risiken erfasst. Anschließend geben Sie an, welche Versicherungen bereits bestehen und welche wichtigen Vertragsmerkmale bekannt sind. Im letzten Schritt erstellt der Rechner eine persönliche Auswertung mit Prioritäten, konkreten Prüfpunkten und einem Aktionsplan.Schritt 1 und 2: Haushalt, Einkommen und berufliche Risiken erfassen
Im ersten Schritt geben Sie Ihr Alter, Ihren Familienstand, die Zahl der Kinder im Haushalt und das monatliche Haushaltsnettoeinkommen ein. Zusätzlich wird nach der vorhandenen finanziellen Rücklage gefragt. Diese Angaben helfen dabei, Ihre persönliche Situation einzuordnen und mögliche finanzielle Abhängigkeiten zu erkennen. Besonders wichtig ist die Frage, ob andere Menschen wirtschaftlich von Ihnen abhängig sind. Das kann beispielsweise bei Kindern, einem nicht oder nur teilweise erwerbstätigen Partner oder unterstützungsbedürftigen Angehörigen der Fall sein. Außerdem können Sie angeben, ob die Pflege von Angehörigen aktuell oder absehbar eine Rolle spielt. Damit erkennt das Tool einen möglichen zusätzlichen Absicherungsbedarf, der insbesondere bei einer späteren Pflegefinanzierung relevant werden könnte. Im zweiten Schritt wird Ihre berufliche Situation betrachtet. Der Check unterscheidet zwischen Angestellten, Selbstständigen, Beamten, Personen in Studium oder Ausbildung, Ruheständlern und anderen Erwerbssituationen. Zusätzlich wird nach dem beruflichen Risiko gefragt. Zur Auswahl stehen überwiegend bürobasierte Tätigkeiten, gemischte Tätigkeiten und körperlich belastende beziehungsweise risikoreichere Berufe. Besonders wichtig ist die Angabe, ob Ihr Einkommen für den Lebensunterhalt unverzichtbar ist. Besteht eine starke Abhängigkeit vom eigenen Arbeitseinkommen, gewinnt die Absicherung gegen einen längerfristigen Verlust der Arbeitskraft erheblich an Bedeutung. Zusätzlich können Sie markieren, ob bereits Leistungen durch einen Arbeitgeber oder Dienstherrn bestehen, beispielsweise eine betriebliche Altersversorgung, Gruppenabsicherung oder Beihilfe. Solche vorhandenen Leistungen sollten bei einer vollständigen Versicherungsplanung berücksichtigt werden. Allerdings prüft das Tool ihre tatsächliche Höhe und Reichweite nicht umfassend. Eine vorhandene Arbeitgeberleistung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass keine zusätzliche private Absicherung benötigt wird.Schritt 3 und 4: Wohnen, Fahrzeuge und besondere Risiken berücksichtigen
Im dritten Schritt werden die Wohnsituation, vorhandene Fahrzeuge und eine mögliche Immobilienfinanzierung abgefragt. Dabei können Sie angeben, ob Sie zur Miete wohnen, eine Eigentumswohnung besitzen oder ein eigenes Haus nutzen. Zusätzlich wird erfasst, ob ein Pkw, mehrere Fahrzeuge oder ein Motorrad vorhanden sind. Diese Angaben beeinflussen die Versicherungsprioritäten unmittelbar. Bei einem eigenen Haus wird beispielsweise die Wohngebäudeversicherung als besonders relevant behandelt. Bei einem vorhandenen Kraftfahrzeug wird die Kfz-Haftpflicht geprüft. Eine laufende Immobilienfinanzierung kann zudem die Bedeutung einer Risikolebensversicherung erhöhen, wenn im Todesfall eines Darlehensnehmers eine erhebliche Restschuld verbleiben würde. Zusätzlich fragt der Rechner nach höherwertigem Hausrat und besonderer Gebäudetechnik. Wenn beispielsweise teure Elektronik, Schmuck oder hochwertige Einrichtungsgegenstände vorhanden sind, kann eine Hausratversicherung größere finanzielle Schäden abfedern. Bei Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen oder anderer moderner Gebäudetechnik sollte überprüft werden, ob diese durch den bestehenden Gebäudeschutz tatsächlich ausreichend mitversichert ist. Der vierte Schritt betrifft Reisen, Freizeitaktivitäten und besondere Haftungsrisiken. Hier können Sie beispielsweise regelmäßige Auslandsreisen, risikoreiche Sportarten, die Haltung von Hunden oder Pferden, vermietete Immobilien und ein erhöhtes Risiko rechtlicher Auseinandersetzungen angeben. Gerade diese zusätzlichen Merkmale können den Versicherungsbedarf erheblich verändern. Wer regelmäßig außerhalb Deutschlands reist, sollte beispielsweise prüfen, ob eine geeignete Auslandsreisekrankenversicherung besteht. Wer ein Pferd besitzt, muss mögliche erhebliche Haftungsschäden berücksichtigen. Bei Hunden können je nach Bundesland zusätzliche gesetzliche Versicherungspflichten bestehen. Für vermietete Immobilien können wiederum besondere Eigentümer- und Haftungsrisiken relevant werden.Schritt 5 und 6: Vorhandene Versicherungen und Vertragsqualität überprüfen
Im fünften Schritt erfassen Sie Ihre bestehenden Versicherungen. Der Check bietet zwölf auswählbare Versicherungsarten, darunter Privathaftpflicht, Berufsunfähigkeit, Risikoleben, Hausrat, Wohngebäude, Rechtsschutz, Unfallversicherung, Auslandsreisekrankenversicherung, Zahnzusatz, Pflegezusatz, Tierhalterhaftpflicht und Kfz-Versicherung. Die reine Angabe, dass eine Versicherung vorhanden ist, bedeutet allerdings noch nicht, dass der Schutz ausreichend ist. Deshalb folgt ein zusätzlicher Qualitätscheck, in dem wichtige Vertragsmerkmale eingetragen werden können. Dazu gehört beispielsweise die Deckungssumme der Privathaftpflichtversicherung. Bei einer vorhandenen Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie die monatlich vereinbarte Rente eingeben. Für die Risikolebensversicherung wird die Todesfallsumme erfasst und bei einer Hausratversicherung die vereinbarte Versicherungssumme. Diese Angaben ermöglichen zusätzliche Prüfhinweise. Der Rechner kann beispielsweise darauf aufmerksam machen, dass die angegebene BU-Rente im Verhältnis zum Haushaltsnettoeinkommen niedrig erscheint oder dass eine Todesfallsumme bei laufender Immobilienfinanzierung genauer untersucht werden sollte. Auch eine geringe Haftpflichtdeckung kann einen entsprechenden Hinweis auslösen. Darüber hinaus können Sie Ihre gesamten jährlichen Versicherungsbeiträge eintragen. Dieser Wert dient der Einordnung Ihrer Ausgaben, führt aber nicht zu einer automatischen Bewertung der Preiswürdigkeit. Hohe Versicherungsbeiträge bedeuten schließlich nicht zwangsläufig, dass Verträge unnötig oder überteuert sind. Ebenso kann ein niedriger Gesamtbeitrag darauf zurückzuführen sein, dass wichtige Risiken bislang gar nicht abgesichert wurden. Besonders hilfreich ist die Möglichkeit, vermutete Doppelversicherungen und länger nicht überprüfte Verträge zu markieren. Dadurch berücksichtigt die Auswertung auch mögliche Kostenüberschneidungen sowie das Risiko veralteter Versicherungsbedingungen.Schritt 7: Persönliche Versicherungsanalyse starten
Im letzten Schritt erhalten Sie eine Zusammenfassung Ihrer Angaben. Anschließend bestätigen Sie, dass die Auswertung eine strukturierte Orientierung und keine individuelle Versicherungs- oder Rechtsberatung darstellt. Danach erstellt der Rechner die persönliche Risikoanalyse. Im Mittelpunkt stehen fünf Kennzahlen: der ermittelte Absicherungsgrad, die Anzahl der Risiken mit hoher Prüfpriorität, die Zahl der zusätzlichen relevanten Versicherungsbereiche, die zu überprüfenden bestehenden Verträge und die Zahl der Versicherungen, die nicht automatisch notwendig erscheinen. Besonders wichtig ist die korrekte Interpretation des Absicherungsgrads. Der Rechner berechnet diesen Wert als prozentuales Verhältnis zwischen bestimmten als vorhanden markierten Absicherungen und den anhand Ihrer Angaben als relevant erkannten Bereichen. Er zeigt damit einen vereinfachten Abdeckungsgrad innerhalb des verwendeten Prüfmodells. Ein Absicherungsgrad von beispielsweise 80 Prozent bedeutet deshalb nicht, dass 80 Prozent sämtlicher finanziellen Risiken tatsächlich vollständig abgesichert sind. Auch eine vorhandene Versicherung kann aufgrund unzureichender Leistungen, Ausschlüssen oder ungeeigneter Vertragsbedingungen erhebliche Lücken besitzen. Der Prozentwert ist somit eine Orientierung, aber keine Garantie für einen bestimmten finanziellen Schutz. Unterhalb der Kennzahlen erstellt das Tool mehrere detaillierte Ergebnisbereiche. Besonders wichtige Absicherungslücken werden mit hoher Priorität gekennzeichnet. Vorhandene Verträge erscheinen in einem gesonderten Qualitätscheck. Zusätzliche Versicherungsbereiche werden abhängig von Ihrer Lebenssituation bewertet, während andere Produkte ausdrücklich als nicht automatisch erforderlich eingeordnet werden. Ein weiterer Bestandteil sind drei finanzielle Stressszenarien. Der Rechner betrachtet einen längerfristigen Ausfall der Arbeitskraft, einen großen privaten Haftpflichtschaden und einen möglichen Todesfall innerhalb des Haushalts. Die entsprechenden Hinweise zeigen, welche der erfassten Versicherungen vorhanden sind und wo weiterer Prüfbedarf bestehen könnte. Eine genaue Berechnung möglicher Schadenssummen oder individueller Versicherungsleistungen erfolgt dabei nicht. Abschließend erhalten Sie einen persönlichen Aktionsplan. Dieser fasst die wichtigsten nächsten Schritte zusammen und hilft, zuerst schwerwiegende Absicherungslücken zu untersuchen, bevor mögliche Komfortleistungen oder kleinere Beitragsoptimierungen betrachtet werden. Den persönlichen Bericht können Sie über die Druckfunktion ausgeben oder als PDF speichern. Außerdem bietet der Rechner eine Funktion, mit der sich die Auswertung als Text kopieren lässt. Die eigentliche Analyse erfolgt lokal in Ihrem Browser. Praxis-Tipp: Legen Sie vor dem Versicherungscheck Ihre wichtigsten Versicherungsscheine bereit. Besonders hilfreich sind die vereinbarten Deckungssummen, die Höhe einer möglichen Berufsunfähigkeitsrente, die Todesfallsumme einer Risikolebensversicherung und die jährlichen Beiträge. Markieren Sie bestehende Verträge nur dann als vorhanden, wenn Sie tatsächlich über einen entsprechenden Versicherungsschutz verfügen. So wird die Auswertung deutlich aussagekräftiger.Versicherungsbedarf anhand der Lebenssituation prüfen: Drei praktische Beispiele
Die Bedeutung einer Versicherung hängt maßgeblich davon ab, welche persönlichen Risiken bestehen. Ein alleinlebender Arbeitnehmer mit geringen Verpflichtungen benötigt häufig einen anderen Versicherungsschutz als eine Familie mit Immobilienfinanzierung oder ein selbstständig tätiger Hausbesitzer. Besonders deshalb sollte der Versicherungscheck nicht als starre Einkaufsliste verstanden werden, sondern als persönliche Risikoanalyse.Beispiel 1: Angestellter ohne Kinder und ohne Wohneigentum
Angenommen, ein 30-jähriger Angestellter lebt allein in einer Mietwohnung. Er besitzt kein eigenes Auto, hat keine Kinder und ist für den Lebensunterhalt vollständig auf sein Arbeitseinkommen angewiesen. Das monatliche Nettoeinkommen beträgt 2.800 Euro und die vorhandene finanzielle Rücklage liegt bei 7.000 Euro. In dieser Situation stehen insbesondere die Privathaftpflicht und die Absicherung der Arbeitskraft im Mittelpunkt. Da keine Kinder oder anderen finanziell abhängigen Personen vorhanden sind und keine Immobilienfinanzierung besteht, ergibt sich aus diesen Angaben nicht automatisch ein besonderer Bedarf an einer Risikolebensversicherung. Eine Hausratversicherung kann dennoch sinnvoll sein, wenn der Verlust der Einrichtung durch einen größeren Schaden finanziell schwer zu tragen wäre. Entscheidend ist der tatsächliche Wert der vorhandenen Gegenstände und die persönliche Risikotragfähigkeit. Eine Zahnzusatz- oder private Unfallversicherung ist dagegen nicht automatisch erforderlich. Der Versicherungscheck PRO würde bei fehlender Privathaftpflicht und fehlender Berufsunfähigkeitsabsicherung zwei wichtige Prüfbereiche erkennen. Die vorhandenen Rücklagen sind zwar hilfreich, können einen langfristigen Verlust des Erwerbseinkommens aber möglicherweise nicht ausreichend kompensieren.Beispiel 2: Familie mit Kindern und laufender Baufinanzierung
Eine vierköpfige Familie verfügt über ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von 4.800 Euro. Ein Elternteil erzielt den überwiegenden Teil dieses Einkommens. Die Familie besitzt ein eigenes Haus und es besteht noch eine Immobilienrestschuld von 240.000 Euro. Zwei Kinder leben im Haushalt und die vorhandenen finanziellen Rücklagen betragen 15.000 Euro. Hier entstehen mehrere unterschiedliche Risiken. Neben einem möglichen großen Haftpflichtschaden ist besonders relevant, dass der Ausfall des Haupteinkommens erhebliche Folgen für die Finanzierung des Lebensunterhalts hätte. Eine ausreichende Berufsunfähigkeitsabsicherung kann deshalb wichtig sein. Zusätzlich sollte geprüft werden, welche finanziellen Folgen der Tod eines Elternteils hätte und ob eine entsprechende Risikolebensversicherung benötigt wird. Bei einer Immobilienrestschuld von 240.000 Euro müsste insbesondere beurteilt werden, ob die vereinbarte Todesfallsumme ausreicht, um die Versorgung der Familie sicherzustellen und die Finanzierung gegebenenfalls fortzuführen. Eine vorhandene Versicherung über 100.000 Euro könnte dafür unter Umständen zu niedrig sein. Entscheidend ist allerdings die gesamte finanzielle Situation einschließlich weiterer Ansprüche und vorhandener Vermögenswerte. Für das Eigenheim ist außerdem die Wohngebäudeversicherung besonders wichtig. Sind eine Photovoltaikanlage oder Wärmepumpe vorhanden, sollte deren Mitversicherung ausdrücklich überprüft werden. Auch die Absicherung gegen Elementargefahren kann eine wichtige Rolle spielen, da nicht sämtliche Schäden durch Naturereignisse automatisch Bestandteil jedes Wohngebäudevertrags sind. Der Versicherungscheck PRO würde deshalb insbesondere Privathaftpflicht, Berufsunfähigkeitsabsicherung, Risikolebensversicherung und Wohngebäudeschutz priorisieren. Weitere Versicherungen können abhängig von Hausratwert, Mobilität und persönlichen Risiken hinzukommen.Beispiel 3: Selbstständiger mit schwankendem Einkommen
Ein 42-jähriger Selbstständiger erzielt ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von durchschnittlich 3.500 Euro. Die Einnahmen können jedoch stark schwanken. Er lebt mit seiner Partnerin zusammen und verfügt über finanzielle Rücklagen von 10.000 Euro. Zusätzlich besitzt er ein Fahrzeug, das regelmäßig beruflich und privat genutzt wird. In dieser Situation ist besonders die wirtschaftliche Abhängigkeit von der eigenen Arbeitskraft relevant. Bei längerer Krankheit oder Berufsunfähigkeit können nicht nur private Einnahmen wegfallen, sondern gegebenenfalls auch betriebliche Verpflichtungen bestehen bleiben. Der Versicherungscheck PRO erkennt die private Einkommensabhängigkeit und priorisiert bei fehlender Berufsunfähigkeitsabsicherung eine entsprechende Prüfung. Allerdings ersetzt der Check keine umfassende Analyse betrieblicher Risiken. Je nach Tätigkeit können beispielsweise eine Berufshaftpflicht-, Betriebshaftpflicht- oder andere betriebliche Absicherung erforderlich beziehungsweise sinnvoll sein. Diese Spezialversicherungen werden nicht vollständig über die zwölf auswählbaren privaten Versicherungsarten abgebildet. Auch die Höhe der vorhandenen Rücklage sollte gesondert betrachtet werden. Bei schwankendem Einkommen kann ein größerer finanzieller Sicherheitspuffer sinnvoll sein. Die reine Anzahl vorhandener Versicherungen reicht deshalb nicht aus, um die finanzielle Widerstandsfähigkeit eines selbstständigen Haushalts zu beurteilen. Die Beispiele zeigen, weshalb eine gute Versicherungsplanung immer mit der persönlichen Situation beginnen sollte. Entscheidend ist nicht, ob eine bestimmte Versicherung allgemein häufig empfohlen wird, sondern ob sie ein finanziell relevantes Risiko im jeweiligen Haushalt angemessen abdeckt.Bestehende Versicherungen prüfen und unnötige Beiträge vermeiden
Eine regelmäßige Versicherungsprüfung kann sowohl die Qualität der Absicherung verbessern als auch finanzielle Einsparmöglichkeiten aufdecken. Dabei sollte allerdings nicht ausschließlich versucht werden, den jährlichen Gesamtbeitrag möglichst stark zu reduzieren. Ein günstiger Vertrag bietet nicht automatisch einen ausreichenden Schutz. Umgekehrt bedeutet ein hoher Beitrag nicht zwangsläufig, dass die versicherten Leistungen sinnvoll oder notwendig sind. Besonders häufig entsteht Prüfbedarf, wenn Verträge bereits seit vielen Jahren unverändert bestehen. Im Laufe der Zeit können sich Lebensumstände, Einkommen, Familienverhältnisse, Immobilienwerte und technische Risiken erheblich verändern. Eine Versicherungssumme, die beim ursprünglichen Vertragsabschluss ausreichend erschien, kann inzwischen zu niedrig sein. Gleichzeitig werden möglicherweise Leistungen bezahlt, die aufgrund veränderter Lebensumstände kaum noch benötigt werden.Versicherungssummen und Vertragsbedingungen überprüfen
Bei einer Privathaftpflichtversicherung sollte insbesondere kontrolliert werden, welche Deckungssumme vereinbart ist und welche Personen sowie Risiken eingeschlossen sind. Bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung stehen die monatliche Rentenhöhe, die Versicherungsdauer und die konkreten Leistungsvoraussetzungen im Mittelpunkt. Auch bei einer Risikolebensversicherung sollte regelmäßig überprüft werden, ob die versicherte Summe noch zur tatsächlichen finanziellen Verantwortung passt. Bei Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen spielen zusätzlich die versicherten Werte, Selbstbeteiligungen und Leistungsbausteine eine große Rolle. Besonders wichtig ist die Frage, ob Elementarschäden, grobe Fahrlässigkeit oder besondere Gebäudetechnik in ausreichendem Umfang berücksichtigt sind. Gerade bei älteren Versicherungsverträgen sollten solche Bedingungen nicht ungeprüft vorausgesetzt werden. Auch bei Kfz-Versicherungen kann ein regelmäßiger Vergleich sinnvoll sein. Dabei sollte jedoch neben dem Beitrag berücksichtigt werden, welche Leistungen eingeschlossen sind und wie hoch die Selbstbeteiligung ausfällt. Eine geringere Prämie kann beispielsweise darauf beruhen, dass bestimmte Leistungen ausgeschlossen oder die Kostenbeteiligung im Schadensfall erhöht wurden.Doppelversicherungen und Überschneidungen erkennen
Ein weiteres Einsparpotenzial können doppelt versicherte Leistungen darstellen. Manche Kreditkarten enthalten beispielsweise bestimmte Reiseversicherungsleistungen. Auch Mitgliedschaften, bestehende Rechtsschutzverträge oder andere Versicherungspakete können teilweise ähnliche Leistungen abdecken. Eine doppelte Absicherung bedeutet jedoch nicht automatisch, dass einer der Verträge vollständig überflüssig ist. Häufig unterscheiden sich die Versicherungsbedingungen hinsichtlich der versicherten Personen, des Leistungsumfangs, der maximalen Entschädigung, möglicher Selbstbeteiligungen und bestimmter Voraussetzungen. Besonders Reiseversicherungsleistungen aus Kreditkarten sollten sorgfältig geprüft werden. Unter Umständen besteht der Schutz nur dann, wenn eine Reise vollständig oder teilweise mit der betreffenden Karte bezahlt wurde. Auch die versicherte Reisedauer und bestimmte Ausschlüsse können von einer eigenständigen Auslandsreisekrankenversicherung abweichen. Der Versicherungscheck PRO ermöglicht es, vermutete Doppelversicherungen ausdrücklich zu markieren. In diesem Fall erstellt das Tool einen entsprechenden Prüfhinweis. Eine vollständige automatische Analyse konkreter Versicherungsbedingungen findet jedoch nicht statt.Versicherungsbeiträge richtig vergleichen
Wenn Sie Ihre gesamten jährlichen Versicherungsbeiträge kennen, können Sie diese im Versicherungscheck PRO erfassen. Das Tool nimmt daraufhin eine Einordnung vor und erinnert daran, dass allein aus der Beitragshöhe keine Aussage über die Qualität der Absicherung abgeleitet werden kann. Angenommen, ein Haushalt zahlt jährlich insgesamt 2.400 Euro für verschiedene Versicherungsverträge. Das entspricht durchschnittlich 200 Euro monatlich. Wenn durch die Kündigung tatsächlich unnötiger Doppelversicherungen oder durch einen geeigneten Tarifwechsel eine dauerhaft gleichwertige Absicherung für 2.040 Euro jährlich möglich wäre, ergäbe sich eine rechnerische Ersparnis von 360 Euro pro Jahr.| Versicherungsbeiträge | Bisher | Nach Optimierung |
|---|---|---|
| Jährlicher Gesamtbeitrag | 2.400 € | 2.040 € |
| Monatlicher Durchschnitt | 200 € | 170 € |
| Mögliche Ersparnis | 360 € jährlich |