Ein hochwertiges Smartphone kostet schnell 800, 1.000 oder sogar mehr als 1.200 Euro. Wer diesen Betrag nicht auf einmal bezahlen möchte, findet bei Mobilfunkanbietern, Elektronikhändlern und Herstellern zahlreiche Möglichkeiten zur Ratenzahlung. Häufig wird mit einer Finanzierung ohne Zinsen geworben, bei der sich der Kaufpreis bequem auf 12, 24 oder 36 Monate verteilen lässt. Was zunächst nach einer unkomplizierten Lösung aussieht, kann jedoch deutlich teurer werden als ein gewöhnlicher Handykauf.
Ein Smartphone auf Raten zu kaufen, kann sich lohnen, wenn der Gesamtpreis konkurrenzfähig ist, keine zusätzlichen Kosten entstehen und die monatlichen Zahlungen problemlos ins Haushaltsbudget passen. Besonders eine echte 0-Prozent-Finanzierung kann sinnvoll sein, wenn ausreichend finanzielle Rücklagen vorhanden sind und das Geld lieber verfügbar bleiben soll. Wer sich das Gerät dagegen nur aufgrund der niedrigen Monatsrate leisten kann, geht mit der Finanzierung ein unnötiges finanzielles Risiko ein.
Entscheidend ist außerdem, auf welchem Weg das Smartphone finanziert wird. Ein eigenständiger Ratenkauf beim Händler funktioniert anders als ein Handyvertrag mit Gerätezuzahlung. Auch vermeintlich kostenlose Finanzierungen können versteckte Kosten enthalten, während ein teurer Mobilfunktarif einen günstigen Gerätepreis schnell zunichtemacht. Deshalb sollten Verbraucher nicht nur Angebote vergleichen, sondern auch verstehen, welche Verpflichtungen sie mit dem Kauf eingehen.
Wann lohnt es sich, ein Smartphone auf Raten zu kaufen?
Ein Ratenkauf ist vor allem dann interessant, wenn das gewünschte Smartphone tatsächlich benötigt wird, der Anschaffungspreis angemessen ist und die Finanzierung keine oder nur geringe Mehrkosten verursacht. Statt mehrere Hundert Euro auf einmal auszugeben, verteilt sich die Zahlung über einen längeren Zeitraum. Dadurch bleibt mehr Geld auf dem Konto, das beispielsweise für unerwartete Ausgaben, Reparaturen oder andere Verpflichtungen zur Verfügung steht.
Das bedeutet allerdings nicht, dass eine Ratenzahlung grundsätzlich die bessere Wahl ist. Wer ein Smartphone problemlos direkt bezahlen kann und beim Sofortkauf einen niedrigeren Preis erhält, fährt mit der Einmalzahlung häufig günstiger. Auch Verbraucher mit einem bereits angespannten Monatsbudget sollten vorsichtig sein. Eine zusätzliche Rate von 30 oder 40 Euro erscheint zunächst überschaubar, kann zusammen mit anderen laufenden Finanzierungen aber die finanzielle Bewegungsfreiheit erheblich einschränken.
Besonders sinnvoll kann die Ratenzahlung sein, wenn das bisherige Smartphone unerwartet kaputtgeht und kurzfristig ersetzt werden muss. Wird das Gerät beispielsweise für die berufliche Kommunikation, die Organisation des Familienalltags oder wichtige digitale Anwendungen benötigt, lässt sich die Anschaffung möglicherweise nicht mehrere Monate aufschieben. Trotzdem lohnt es sich, vor dem Vertragsabschluss auch günstigere Modelle oder professionell aufbereitete Gebrauchtgeräte in Betracht zu ziehen.
Weniger überzeugend ist eine Finanzierung, wenn lediglich das neueste Modell angeschafft werden soll, obwohl das vorhandene Gerät noch zuverlässig funktioniert. In dieser Situation dient der Kredit nicht dazu, eine notwendige Ausgabe zu bewältigen, sondern einen Konsumwunsch sofort zu erfüllen. Das ist nicht grundsätzlich problematisch, sollte aber eine bewusste Entscheidung sein.
Was kostet ein Smartphone auf Raten tatsächlich?
Die monatliche Rate vermittelt nur einen unvollständigen Eindruck von den tatsächlichen Anschaffungskosten. Für einen sinnvollen Vergleich müssen sämtliche Zahlungen berücksichtigt werden, die mit dem Kauf beziehungsweise der Finanzierung verbunden sind. Dazu gehören neben den Raten auch eine mögliche Anzahlung, Zinsen, verpflichtende Zusatzleistungen und andere vertraglich vereinbarte Kosten.
Bei einem klassischen Ratenkredit ist der effektive Jahreszins eine wichtige Vergleichsgröße. Er berücksichtigt neben den Sollzinsen bestimmte zusätzliche Kreditkosten und macht verschiedene Finanzierungen besser vergleichbar. Bei Smartphone-Angeboten ist allerdings ein zweiter Wert mindestens genauso wichtig: der Gesamtbetrag, den der Käufer über die gesamte Laufzeit bezahlen muss.
Beispielrechnung: Ein Smartphone für 960 Euro finanzieren
Angenommen, ein neues Smartphone kostet bei einem Händler 960 Euro. Der Käufer kann zwischen einer sofortigen Bezahlung, einer zinsfreien Finanzierung und einem Ratenkredit mit 9,9 Prozent effektivem Jahreszins wählen. Bei beiden Finanzierungen beträgt die Laufzeit 24 Monate.
| Zahlungsart | Monatliche Rate | Gesamtbetrag |
|---|---|---|
| Sofortkauf | Einmalig 960 € | 960 € |
| 0-%-Finanzierung | 40,00 € | 960 € |
| Ratenkredit mit 9,9 % effektivem Jahreszins | ca. 44,09 € | ca. 1.058 € |
Modellrechnung für 24 Monate ohne Anzahlung, Zusatzversicherungen oder weitere Gebühren. Die verzinste Finanzierung basiert auf gleichbleibenden monatlichen Raten; Rundungen sind möglich.
Die zinsfreie Finanzierung verursacht in diesem Beispiel keine zusätzlichen Kreditkosten. Bei der verzinsten Variante entstehen dagegen ungefähr 98 Euro Mehrkosten. Auf den einzelnen Monat heruntergerechnet wirkt der Unterschied mit rund vier Euro gering. Über die gesamte Laufzeit bezahlt der Käufer jedoch einen spürbaren Aufpreis für dasselbe Gerät.
Noch interessanter wird der Vergleich, wenn ein anderer Händler das Smartphone für 899 Euro zum Sofortkauf anbietet. Obwohl der ursprüngliche Anbieter eine Finanzierung ohne Zinsen ermöglicht, wäre sein Gerät insgesamt 61 Euro teurer. Eine 0-Prozent-Finanzierung garantiert deshalb keineswegs den günstigsten Kauf.
Die wichtigste Vergleichsregel lautet: Zuerst den tatsächlichen Marktpreis des Smartphones ermitteln und anschließend prüfen, welche Gesamtkosten durch die gewünschte Zahlungsart entstehen. Erst dann lässt sich feststellen, ob die Ratenzahlung finanziell attraktiv ist.
Warum kleine Monatsraten täuschen können
Viele Anbieter ermöglichen Laufzeiten von bis zu 36 Monaten. Dadurch sinkt die monatliche Belastung erheblich, obwohl sich der Anschaffungspreis nicht verändert. Ein Smartphone für 1.080 Euro kostet bei einer zinsfreien Finanzierung über 12 Monate beispielsweise 90 Euro monatlich. Bei 24 Monaten beträgt die Rate nur noch 45 Euro, bei 36 Monaten lediglich 30 Euro.
Diese Flexibilität kann hilfreich sein, hat aber einen Nachteil: Der Käufer bindet sich über einen längeren Zeitraum an das Gerät. Bereits nach zwei Jahren könnte ein Austausch notwendig oder gewünscht sein, während die alte Finanzierung noch zwölf Monate weiterläuft. Wer dann ein weiteres Smartphone finanziert, bezahlt unter Umständen gleichzeitig für zwei Geräte.
Besonders problematisch wird diese Situation, wenn das alte Smartphone beschädigt wird oder verloren geht. Die bestehende Zahlungsverpflichtung verschwindet dadurch normalerweise nicht. Auch ein nicht mehr funktionsfähiges Gerät muss grundsätzlich weiter abbezahlt werden, solange sich aus dem Vertrag oder gesetzlichen Ansprüchen keine andere Lösung ergibt.
Smartphone mit Vertrag oder separat finanzieren – was ist günstiger?
Beim Smartphone-Kauf stehen häufig zwei unterschiedliche Modelle zur Auswahl. Entweder wird das Gerät unabhängig von einem Mobilfunkvertrag finanziert oder es wird zusammen mit einem Tarif angeboten. Gerade bei sogenannten Bundles können sich erhebliche Preisunterschiede ergeben, die auf den ersten Blick kaum erkennbar sind.
Ein Smartphone mit Vertrag wirkt häufig besonders attraktiv, weil der Gerätepreis niedrig erscheint. Statt 900 Euro sofort zu bezahlen, verlangt der Anbieter beispielsweise nur eine kleine Anzahlung und eine monatliche Grundgebühr. In dieser Grundgebühr stecken jedoch nicht selten sowohl die Kosten für den Mobilfunktarif als auch die Finanzierung des Smartphones.
Bei einer getrennten Finanzierung können Verbraucher dagegen den Mobilfunktarif unabhängig vom Gerät auswählen. Das eröffnet die Möglichkeit, einen günstigen SIM-only-Tarif zu nutzen, anstatt für die gesamte Vertragsdauer an ein teureres Paket gebunden zu sein.
Beispiel: Handyvertrag gegen Smartphone mit SIM-only-Tarif
Ein Verbraucher möchte ein Smartphone im Wert von 900 Euro kaufen. Ein Mobilfunkanbieter bietet das Gerät zusammen mit einem Vertrag für monatlich 59,99 Euro an. Hinzu kommen 49 Euro Geräteanzahlung und 39,99 Euro Anschlusspreis. Die Mindestvertragslaufzeit beträgt 24 Monate.
Alternativ kann das Smartphone separat gekauft und mit einer zinsfreien Finanzierung über 24 Monate bezahlt werden. Zusätzlich wird ein SIM-only-Tarif für monatlich 14,99 Euro abgeschlossen. Für dieses Beispiel fallen keine weiteren einmaligen Gebühren an.
| Kosten über 24 Monate | Handy mit Vertrag | Separater Ratenkauf |
|---|---|---|
| Smartphone-Anzahlung | 49,00 € | 0,00 € |
| Monatliche Gesamtzahlung | 59,99 € | 52,49 € |
| Anschlusspreis | 39,99 € | 0,00 € |
| Gesamtkosten | 1.528,75 € | 1.259,76 € |
Beispielhafte Angebote ohne zeitlich begrenzte Rabatte, Bonuszahlungen oder zusätzliche Gebühren.
In diesem Beispiel spart die getrennte Finanzierung mit einem günstigen Mobilfunktarif rund 269 Euro innerhalb von zwei Jahren. Allerdings funktioniert dieser Vergleich nur, wenn beide Mobilfunktarife die tatsächlich benötigten Leistungen bieten. Wer beim günstigeren Tarif deutlich weniger Datenvolumen oder eine schlechtere Netzabdeckung erhält, muss diese Unterschiede in seine Entscheidung einbeziehen.
Umgekehrt können auch Smartphone-Verträge ausgesprochen attraktiv sein. Manche Anbieter subventionieren Geräte, gewähren zeitlich begrenzte Rabatte oder bieten kombinierte Pakete an, deren Gesamtkosten unter einem separaten Kauf liegen. Deshalb wäre es falsch, Handyverträge grundsätzlich als teurer einzustufen.
Wichtig ist außerdem, nach dem Ende der Mindestvertragslaufzeit die tatsächlichen Bedingungen zu prüfen. Bei manchen Angeboten laufen erhöhte Tarifkosten weiter, obwohl das Smartphone bereits abbezahlt ist. Bei anderen Modellen werden Gerätefinanzierung und Mobilfunkvertrag getrennt abgerechnet. Wer diese Unterschiede übersieht, zahlt möglicherweise länger als notwendig.
Ist eine 0-Prozent-Finanzierung wirklich kostenlos?
Eine echte 0-Prozent-Finanzierung kann eine vernünftige Zahlungsalternative sein. Voraussetzung ist, dass der Händler keinen höheren Gerätepreis verlangt, keine verpflichtenden Zusatzkosten entstehen und sämtliche Monatsraten pünktlich bezahlt werden. In diesem Fall entspricht die Summe der Raten dem vereinbarten Kaufpreis.
Für Verbraucher mit ausreichenden Rücklagen kann das sogar einen praktischen Vorteil haben: Das vorhandene Geld bleibt zunächst auf dem Konto und steht bei Bedarf zur Verfügung. Auch der finanzielle Puffer für unerwartete Ausgaben wird durch die Anschaffung nicht sofort vollständig reduziert.
Allerdings können sich hinter der Bezeichnung 0-Prozent-Finanzierung unterschiedliche Vertragsmodelle verbergen. Besonders aufmerksam sollten Käufer werden, wenn zusätzlich eine Kreditkarte, ein Kreditrahmen oder eine Versicherung angeboten wird. Ein ursprünglich zinsfreier Kauf kann später Kosten verursachen, wenn weitere Kreditbeträge in Anspruch genommen werden oder die vereinbarte Rückzahlung nicht wie vorgesehen erfolgt.
Ein weiteres Risiko entsteht durch optionale Zusatzleistungen. Eine Handyversicherung für monatlich 8 Euro verursacht bei 24 Monaten beispielsweise zusätzliche Kosten von 192 Euro. Damit erhöht sich der tatsächliche finanzielle Aufwand erheblich, obwohl für die Gerätefinanzierung weiterhin keine Zinsen berechnet werden.
Auch ein Preisaufschlag beim Händler kann die Ersparnis zunichtemachen. Kostet das Smartphone beim Finanzierungsanbieter 999 Euro, während es anderswo für 879 Euro erhältlich ist, bezahlt der Käufer faktisch 120 Euro mehr als beim günstigeren Angebot. Dieser Preisunterschied ist zwar kein Kreditzins, wirtschaftlich aber ebenso relevant.
Deshalb sollte die Entscheidung über eine zinsfreie Finanzierung immer getrennt von der Entscheidung über das konkrete Smartphone getroffen werden. Zunächst muss das Gerät seinen Preis wert sein. Erst anschließend stellt sich die Frage, ob die Zahlung in mehreren Monatsraten sinnvoll ist.
Wie viel Smartphone-Rate kann man sich leisten?
Die entscheidende Frage lautet nicht, welche Monatsrate ein Händler anbietet, sondern welcher Betrag im eigenen Budget dauerhaft verfügbar ist. Dazu müssen zunächst Einkommen und regelmäßig anfallende Ausgaben gegenübergestellt werden. Miete, Energie, Lebensmittel, Versicherungen, bestehende Kredite und notwendige Rücklagen sollten dabei vollständig berücksichtigt werden.
Angenommen, ein Haushalt verfügt über monatlich 2.400 Euro Nettoeinkommen. Nach Abzug sämtlicher laufender Verpflichtungen und einer festen Sparrate bleiben durchschnittlich 250 Euro frei verfügbar. Eine zusätzliche Smartphone-Rate von 40 Euro könnte unter diesen Umständen vertretbar sein, sofern keine größeren Ausgaben bevorstehen.
Anders sieht es aus, wenn am Monatsende regelmäßig nur 50 Euro übrig bleiben. Eine Finanzierung mit 40 Euro Monatsrate würde nahezu den gesamten finanziellen Spielraum aufbrauchen. Bereits eine unerwartete Rechnung könnte dann dazu führen, dass das Girokonto überzogen oder eine andere Zahlung verschoben werden muss.
Als vorsichtige Orientierung sollte die Smartphone-Rate nur einen kleinen Teil des tatsächlich frei verfügbaren monatlichen Budgets beanspruchen. Wer beispielsweise 200 Euro frei zur Verfügung hat, könnte eine Rate von 20 bis 30 Euro leichter verkraften als eine von 70 Euro. Das ist keine allgemeingültige Finanzregel, sondern eine praktische Orientierung, die vorhandene Rücklagen und weitere Verpflichtungen voraussetzt.
Besonders bei unregelmäßigem Einkommen empfiehlt es sich, nicht mit besonders guten Monaten zu kalkulieren. Selbstständige, Studierende mit wechselnden Einnahmen oder Beschäftigte mit schwankenden Arbeitszeiten sollten sich eher daran orientieren, welche Rate auch in einem finanziell schwächeren Monat sicher bezahlt werden kann.
Warum mehrere kleine Finanzierungen gefährlich werden können
Eine einzelne Smartphone-Rate muss keine erhebliche Belastung darstellen. Problematisch wird es jedoch, wenn gleichzeitig ein Tablet, ein Fernseher, Möbel oder andere Anschaffungen finanziert werden. Die verschiedenen Verträge können jeweils überschaubar wirken, in der Summe aber einen beträchtlichen Teil des Einkommens beanspruchen.
Drei laufende Raten von 29, 39 und 49 Euro ergeben bereits monatliche Verpflichtungen von 117 Euro. Auf ein Jahr gerechnet sind das 1.404 Euro, die unabhängig von anderen Ausgaben aufgebracht werden müssen. Wer den Überblick verliert, läuft Gefahr, neue Rechnungen ebenfalls über Kredite zu finanzieren.
Aus diesem Grund gehört vor jeden Smartphone-Ratenkauf ein Blick auf sämtliche bestehenden Zahlungsverpflichtungen. Dabei sollten auch Buy-now-pay-later-Angebote, Kreditkartenschulden und andere kurzfristige Finanzierungen berücksichtigt werden. Entscheidend ist, dass nach allen Raten weiterhin genügend Geld für den normalen Alltag und unvorhergesehene Ausgaben bleibt.
Welche Risiken bestehen beim Smartphone-Ratenkauf?
Der größte finanzielle Nachteil eines Ratenkaufs besteht in der festen Zahlungsverpflichtung. Sobald der Vertrag abgeschlossen ist, müssen die vereinbarten Beträge grundsätzlich unabhängig davon bezahlt werden, ob der Käufer das Smartphone noch nutzt, sein Einkommen sinkt oder andere Ausgaben dringender werden.
Hinzu kommt, dass Smartphones vergleichsweise schnell an Wert verlieren. Ein Gerät, das beim Kauf 1.000 Euro kostet, kann nach einem Jahr auf dem Gebrauchtmarkt erheblich weniger wert sein. Die Restschuld aus der Finanzierung richtet sich jedoch nach dem Zahlungsplan und nicht nach dem aktuellen Verkaufswert. Dadurch kann die noch offene Forderung zeitweise höher sein als das Geld, das sich durch einen Verkauf erzielen ließe.
Auch Schäden oder Diebstahl können finanzielle Probleme verursachen. Geht das Smartphone verloren, besteht der Kredit in aller Regel weiter. Gleichzeitig muss möglicherweise ein Ersatzgerät angeschafft werden. Eine Versicherung kann bestimmte Risiken abdecken, ist aber häufig mit Selbstbeteiligungen, Ausschlüssen und zusätzlichen Beiträgen verbunden. Ob sie wirtschaftlich sinnvoll ist, sollte deshalb unabhängig vom Ratenkauf geprüft werden.
Was passiert, wenn eine Rate nicht bezahlt werden kann?
Wer eine vereinbarte Rate nicht pünktlich bezahlt, gerät unter den gesetzlichen Voraussetzungen in Zahlungsverzug. Je nach Vertrag und Situation können Verzugszinsen, zulässige Mahnkosten oder weitere Kosten entstehen. Bei anhaltenden Zahlungsproblemen sind unter bestimmten Voraussetzungen auch eine Kündigung des Kreditvertrags und die Forderung nach Rückzahlung der verbleibenden Schuld möglich.
Darüber hinaus kann ein längerfristiger oder entsprechend gemeldeter Zahlungsverzug negative Folgen für die Bonität haben. Ein einzelner verspäteter Zahlungseingang führt allerdings nicht automatisch zu einem negativen SCHUFA-Eintrag. Für die Übermittlung negativer Zahlungsinformationen gelten rechtliche Voraussetzungen.
Wer absehen kann, dass eine Monatsrate nicht bezahlt werden kann, sollte möglichst frühzeitig Kontakt mit dem Kreditgeber aufnehmen. In manchen Fällen sind eine Stundung, eine Anpassung der Zahlungsvereinbarung oder andere Lösungen möglich. Ein Anspruch darauf besteht allerdings nicht bei jedem Vertrag.
Besonders ungünstig wäre es, die Smartphone-Rate dauerhaft durch einen Dispokredit auszugleichen. Dadurch entsteht eine zusätzliche Finanzierung, die je nach Zinssatz deutlich teurer sein kann als der ursprüngliche Ratenkauf.
Hat ein Smartphone auf Raten Auswirkungen auf die SCHUFA?
Ein Smartphone-Ratenkauf kann mit einer Bonitätsprüfung verbunden sein. Wird die Finanzierung über eine Bank oder einen anderen Kreditgeber abgewickelt, können dabei Informationen einer Auskunftei wie der SCHUFA berücksichtigt werden. Ob der Vertrag dort erfasst wird, hängt insbesondere vom Anbieter und vom konkreten Finanzierungsmodell ab.
Eine ordnungsgemäß bediente Finanzierung bedeutet nicht automatisch einen negativen SCHUFA-Eintrag. Allerdings können bestehende Kreditverpflichtungen bei späteren Kreditentscheidungen eine Rolle spielen. Wer beispielsweise eine Baufinanzierung beantragt, muss seine laufenden finanziellen Verpflichtungen regelmäßig offenlegen. Auch scheinbar kleine Smartphone-Raten können dann Teil der monatlichen Haushaltsrechnung sein.
Bei mehreren parallel laufenden Finanzierungen kann die Gesamtsituation für einen neuen Kreditgeber weniger günstig aussehen. Ein einzelner Smartphone-Kredit muss den SCHUFA-Score dagegen nicht zwangsläufig verschlechtern. Wie sich eine Finanzierung konkret auswirkt, lässt sich nicht allein aus der Höhe der Monatsrate ableiten.
Verbraucher sollten außerdem zwischen einer unverbindlichen Konditionsanfrage und einem tatsächlichen Kreditantrag unterscheiden. Vor einer Finanzierung lohnt sich die Nachfrage, welche Daten der Anbieter überprüft und ob Informationen an Auskunfteien übermittelt werden.
Was gilt bei Widerruf, Defekten und vorzeitiger Rückzahlung?
Bei einem Smartphone-Ratenkauf können unterschiedliche Verträge und gesetzliche Regelungen zusammentreffen. Deshalb sollten Käufer bereits vor dem Abschluss wissen, welche Rechte ihnen zustehen und an wen sie sich bei Problemen wenden müssen.
Bei einem Onlinekauf besteht für Verbraucher grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen. Bei der Lieferung eines Smartphones beginnt diese Frist im Regelfall mit dem Erhalt der Ware. Wird das Gerät dagegen direkt im Geschäft gekauft, besteht für den bloßen Kaufvertrag normalerweise kein allgemeines gesetzliches Widerrufsrecht. Der Händler kann allerdings freiwillig ein Rückgaberecht einräumen.
Zusätzlich kann für den Finanzierungsvertrag ein eigenständiges gesetzliches Widerrufsrecht bestehen. Bei einem Verbraucherdarlehen beträgt die Frist grundsätzlich ebenfalls 14 Tage, wobei Beginn und Voraussetzungen von der jeweiligen Vertragsgestaltung abhängen. Auch bestimmte zinsfreie Finanzierungen unterliegen gesetzlichen Widerrufsregeln.
Sind Kaufvertrag und Finanzierung rechtlich miteinander verbunden, kann sich der wirksame Widerruf eines Vertrags auch auf den anderen auswirken. Das ist beispielsweise bei typischen Händlerfinanzierungen über eine kooperierende Bank relevant. Käufer sollten deshalb vor einem Widerruf prüfen, welche Verträge abgeschlossen wurden und an welche Vertragspartner die Erklärung zu richten ist.
Was passiert, wenn das Smartphone während der Finanzierung kaputtgeht?
Die gesetzliche Gewährleistung besteht auch bei einem finanzierten Smartphone. Bei einem Sachmangel können Verbraucher ihre Rechte gegenüber dem Verkäufer geltend machen. Bei neuen Waren beträgt die gesetzliche Verjährungsfrist für Mängelansprüche grundsätzlich zwei Jahre ab Ablieferung.
Ein Defekt berechtigt allerdings nicht automatisch dazu, die Kreditraten einzustellen. Der Kaufvertrag und ein gesonderter Darlehensvertrag bestehen zunächst unabhängig voneinander. Bei rechtlich verbundenen Verträgen können unter bestimmten Voraussetzungen besondere Einwendungsrechte gegenüber dem Kreditgeber bestehen, wenn Ansprüche gegen den Verkäufer nicht erfolgreich durchgesetzt werden können.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen einem Sachmangel und einem selbst verursachten Schaden. Fällt das Smartphone aufgrund eines bereits bei Übergabe vorhandenen Mangels aus, können Gewährleistungsrechte bestehen. Zerbricht dagegen das Display durch einen selbst verschuldeten Sturz, muss der Verkäufer die Reparatur normalerweise nicht kostenlos übernehmen.
Kann man das Smartphone vorzeitig abbezahlen?
Bei einem gewöhnlichen Verbraucherdarlehen ist eine vorzeitige vollständige oder teilweise Rückzahlung grundsätzlich möglich. Je nach Vertragsart und Vereinbarung kann dabei eine gesetzlich begrenzte Vorfälligkeitsentschädigung anfallen. Bei einer echten zinsfreien Finanzierung gibt es dagegen regelmäßig keinen Zinsvorteil durch die frühere Rückzahlung, weil ohnehin keine Kreditzinsen anfallen.
Bei Mobilfunkangeboten mit separatem Gerätevertrag können andere vertragliche Regelungen gelten. Eine vorzeitige Bezahlung des Smartphones beendet außerdem nicht automatisch den dazugehörigen Mobilfunktarif. Beide Vertragsbestandteile müssen gesondert betrachtet werden.
Wer beispielsweise nach zwölf Monaten auf ein anderes Smartphone umsteigen möchte, sollte deshalb zuerst die offene Restschuld erfragen und prüfen, ob die Finanzierung ohne zusätzliche Kosten beendet werden kann.
Smartphone finanzieren oder lieber sparen und direkt kaufen?
Ein Smartphone sofort zu bezahlen, hat einen entscheidenden Vorteil: Nach dem Kauf bestehen keine weiteren Zahlungsverpflichtungen für das Gerät. Verbraucher behalten die Übersicht über ihre Finanzen und können spätere Anschaffungen unabhängig von bestehenden Finanzierungen planen.
Wer das Geld für ein neues Smartphone noch nicht besitzt, kann stattdessen monatlich einen festen Betrag zurücklegen. Bei einer Sparrate von 40 Euro entstehen innerhalb eines Jahres 480 Euro, nach zwei Jahren 960 Euro. Damit lässt sich ein hochwertiges Smartphone vollständig bezahlen, ohne einen Kreditvertrag abschließen zu müssen.
Das Ansparen bietet außerdem mehr Flexibilität bei der Gerätewahl. Vielleicht kostet das gewünschte Modell nach einigen Monaten deutlich weniger oder ein technisch vergleichbares Gerät ist inzwischen günstiger erhältlich. Anders als beim sofortigen Ratenkauf kann die Kaufentscheidung dann an die tatsächlichen finanziellen Möglichkeiten angepasst werden.
Allerdings ist das Sparen nicht in jeder Situation eine praktikable Alternative. Wenn das bisherige Gerät plötzlich nicht mehr funktioniert und kurzfristig ersetzt werden muss, bleibt möglicherweise keine Zeit, den Kaufpreis über mehrere Monate anzusammeln. Eine Finanzierung kann dann sinnvoller sein, sofern sie bezahlbar ist und die Anschaffung auf ein notwendiges Maß begrenzt bleibt.
Eine weitere Möglichkeit sind gebrauchte oder professionell generalüberholte Smartphones. Insbesondere ehemalige Spitzenmodelle können gegenüber aktuellen Neugeräten einen erheblichen Preisvorteil bieten. Käufer sollten dabei auf den Zustand des Akkus, die verbleibende Versorgung mit Sicherheitsupdates, die Gewährleistungsbedingungen und die Vertrauenswürdigkeit des Verkäufers achten.
Nicht immer muss es ein neues Gerät sein. Ein Akkutausch oder eine fachgerechte Reparatur kann die Nutzungsdauer eines vorhandenen Smartphones deutlich verlängern und mehrere Hundert Euro sparen. Voraussetzung ist, dass sich die Reparatur wirtschaftlich lohnt und das Gerät weiterhin sicher betrieben werden kann.
Die häufigsten Fehler beim Smartphone-Kauf auf Raten
Ein besonders verbreiteter Fehler besteht darin, die Entscheidung ausschließlich an der Monatsrate auszurichten. Ein Anbieter wirbt beispielsweise mit einem Smartphone für 29,99 Euro monatlich. Ohne die Vertragslaufzeit, mögliche Anzahlungen und weitere Gebühren zu berücksichtigen, lässt sich daraus jedoch nicht erkennen, ob das Angebot günstig ist.
Ebenso problematisch ist der Abschluss eines teuren Mobilfunktarifs, nur weil ein hochwertiges Smartphone scheinbar stark reduziert angeboten wird. Wer für seinen tatsächlichen Bedarf einen Tarif für 15 Euro benötigt, aber wegen des Geräts einen Vertrag für 60 Euro abschließt, sollte die gesamten Mehrkosten über die Laufzeit berechnen.
Ein weiterer Fehler ist die Finanzierung eines wesentlich teureren Modells, als ursprünglich geplant war. Zwischen einem Smartphone für 600 Euro und einem Modell für 1.200 Euro liegen bei einer zinsfreien Finanzierung über 24 Monate lediglich 25 Euro monatlicher Unterschied. Genau diese geringe monatliche Differenz kann dazu verleiten, doppelt so viel Geld auszugeben.
Auch die Vertragsunterlagen werden häufig zu wenig beachtet. Dabei können Informationen zu Zusatzversicherungen, Anschlussgebühren, möglichen Schlussraten oder einer automatischen Weiterführung bestimmter Vertragsbestandteile entscheidend sein. Besonders bei Angeboten mit Schlussrate muss geklärt sein, wie der verbleibende Betrag finanziert oder bezahlt werden soll.
Schließlich unterschätzen manche Käufer die Risiken einer langen Finanzierung. Wer bereits nach zwei Jahren wieder ein neues Smartphone erwerben möchte, sollte keine 36-monatige Ratenzahlung abschließen, ohne die Folgen dieses Gerätewechsels einzuplanen.
Checkliste: Smartphone auf Raten kaufen – diese Punkte vorher prüfen
Vor dem Abschluss einer Finanzierung lohnt sich eine kurze systematische Prüfung. Sie verhindert, dass ein auf den ersten Blick attraktives Angebot später zur unnötigen finanziellen Belastung wird.
- Tatsächlichen Gerätepreis vergleichen. Prüfen Sie, was das gewünschte Smartphone bei verschiedenen seriösen Händlern ohne Finanzierung kostet.
- Gesamtkosten berechnen. Addieren Sie alle Raten, Anzahlungen, verpflichtenden Gebühren und zusätzlichen Finanzierungskosten.
- Effektiven Jahreszins kontrollieren. Prüfen Sie, ob die Finanzierung tatsächlich zinsfrei ist oder zusätzliche Kreditkosten entstehen.
- Mobilfunktarif getrennt bewerten. Vergleichen Sie bei einem Handyvertrag die Gesamtkosten mit einem separaten Gerätekauf und einem passenden SIM-only-Tarif.
- Monatliches Budget überprüfen. Stellen Sie sicher, dass die Rate auch bei unerwarteten Ausgaben problemlos bezahlt werden kann.
- Laufzeit bewusst auswählen. Vermeiden Sie möglichst eine Finanzierung, die deutlich länger läuft als die voraussichtliche Nutzungsdauer des Smartphones.
- Zusatzleistungen hinterfragen. Prüfen Sie insbesondere Handyversicherungen, Kreditkarten und weitere kostenpflichtige Vertragsbestandteile.
- Restschuld und Vertragsende klären. Ermitteln Sie, ob eine Schlussrate vorgesehen ist, welche Kündigungsregeln gelten und ob eine vorzeitige Rückzahlung möglich ist.
Wer diese acht Punkte berücksichtigt, kann Ratenangebote wesentlich besser beurteilen und vermeidet viele typische Kostenfallen.
Fazit: Ein Smartphone auf Raten lohnt sich nur bei passenden Gesamtkosten
Ein Smartphone auf Raten zu kaufen, ist weder grundsätzlich teuer noch automatisch eine schlechte finanzielle Entscheidung. Eine echte 0-Prozent-Finanzierung zu einem konkurrenzfähigen Gerätepreis kann durchaus sinnvoll sein, insbesondere wenn genügend Rücklagen vorhanden sind und die monatlichen Zahlungen das Budget nicht belasten.
Entscheidend ist allerdings, dass die Finanzierung nicht zum Kauf eines unnötig teuren Geräts verleitet. Eine niedrige Monatsrate macht ein Smartphone nicht günstiger, sondern verteilt lediglich die Anschaffungskosten über einen längeren Zeitraum. Besonders bei kombinierten Handyverträgen lohnt sich deshalb eine sorgfältige Berechnung sämtlicher Kosten.
Wer bereits finanzielle Schwierigkeiten hat, mehrere laufende Raten bezahlt oder kaum Rücklagen besitzt, sollte einen weiteren Ratenkauf möglichst vermeiden. Ein günstigeres Smartphone, ein generalüberholtes Modell oder die Reparatur des bisherigen Geräts kann in solchen Fällen die vernünftigere Lösung sein.
Die beste Entscheidung ist nicht zwangsläufig das günstigste Monatsangebot, sondern die Finanzierung, bei der Anschaffungspreis, laufende Belastung und persönliche finanzielle Sicherheit zusammenpassen. Wer diese drei Punkte berücksichtigt, kann auch ein hochwertiges Smartphone kaufen, ohne seine finanziellen Möglichkeiten unnötig zu strapazieren.
Bevor eine Finanzierung abgeschlossen wird, bleiben häufig noch praktische Fragen zu Vertragsbedingungen, Bonitätsprüfungen und bestimmten Kaufsituationen offen. Die folgenden Antworten helfen dabei, solche Einzelheiten richtig einzuordnen.
Häufige Fragen zum Smartphone-Kauf auf Raten
Ist es besser, ein Smartphone auf Raten oder sofort zu bezahlen?
Der Sofortkauf ist meist die einfachere Lösung, wenn ausreichend Geld vorhanden ist und das Gerät dadurch günstiger erworben werden kann. Eine zinsfreie Ratenzahlung kann dagegen sinnvoll sein, wenn der Gesamtpreis identisch ist und finanzielle Rücklagen erhalten bleiben sollen. Entscheidend sind die tatsächlichen Gesamtkosten und die persönliche finanzielle Situation.
Kann man ein Smartphone trotz negativer SCHUFA auf Raten kaufen?
Das hängt vom Anbieter, den vorhandenen Bonitätsmerkmalen und der jeweiligen Kreditprüfung ab. Bei schwerwiegenden negativen Einträgen kann eine Finanzierung abgelehnt werden. Wer bereits Zahlungsschwierigkeiten hat, sollte besonders vorsichtig mit neuen Kreditverpflichtungen sein und nach Möglichkeit eine günstigere Anschaffung ohne Finanzierung wählen.
Muss man bei einer 0-Prozent-Finanzierung wirklich keine Zinsen bezahlen?
Bei einer echten 0-Prozent-Finanzierung fallen für den vereinbarten Kreditbetrag während der vorgesehenen Laufzeit keine Kreditzinsen an. Trotzdem können ein höherer Kaufpreis, Zusatzleistungen oder andere Vertragsbestandteile den Einkauf verteuern. Deshalb sollte immer der vollständige Gesamtbetrag geprüft werden.
Kann ich ein Smartphone auf Raten kaufen, ohne einen Handyvertrag abzuschließen?
Ja. Viele Elektronikhändler, Smartphone-Hersteller und Finanzierungsanbieter ermöglichen einen eigenständigen Ratenkauf. Das Smartphone kann anschließend mit einem separat gewählten Mobilfunktarif genutzt werden. Dadurch bleiben Gerätefinanzierung und Mobilfunkleistungen unabhängig voneinander.
Was passiert mit den Raten, wenn mein Smartphone gestohlen wird?
Ein Diebstahl beendet die Finanzierung normalerweise nicht. Die noch offenen Raten müssen grundsätzlich weiterbezahlt werden. Besteht eine geeignete Versicherung, kann möglicherweise ein versicherter Schaden ersetzt werden. Ob und in welcher Höhe eine Leistung erfolgt, richtet sich nach den Versicherungsbedingungen.
Kann ich ein finanziertes Smartphone vorzeitig verkaufen?
Ein Verkauf kann möglich sein, allerdings müssen die vertraglichen Eigentumsverhältnisse und mögliche Sicherungsrechte beachtet werden. Nicht bei jeder Finanzierung kann der Käufer vor der vollständigen Bezahlung frei über das Gerät verfügen. Die offene Kreditverpflichtung bleibt durch einen Verkauf grundsätzlich bestehen. Vorher sollten daher die Vertragsbedingungen und die Restschuld geprüft werden.
Sind 36 Monate Ratenzahlung für ein Smartphone sinnvoll?
Eine Laufzeit von 36 Monaten kann die monatliche Belastung reduzieren, bindet den Käufer aber vergleichsweise lange. Besonders bei Smartphones besteht das Risiko, dass das Gerät bereits ersetzt werden soll, während noch Raten offen sind. Kürzere Laufzeiten sind häufig übersichtlicher, sofern die höhere Monatsrate problemlos bezahlbar bleibt.
Wird eine Smartphone-Finanzierung bei einem späteren Kreditantrag berücksichtigt?
Laufende Ratenzahlungen können bei einer späteren Kreditprüfung berücksichtigt werden, weil sie das monatlich verfügbare Einkommen reduzieren. Das gilt beispielsweise bei größeren Ratenkrediten oder Baufinanzierungen. Ob und wie sich die Finanzierung zusätzlich auf Auskunfteidaten auswirkt, hängt vom konkreten Kreditvertrag und der Datenverarbeitung des Anbieters ab.